Jürgen Weber – weberfinanz

Leben, lieben, lustvoll laben & lachen dürfen. Dort, wo andere Urlaub machen. Das geht in Freiburg richtig GUT.
Ich war ein paar Jahre nur an den Wochenenden im Ländle und zu Hause. Schrecklich. Wie habe ich das vermisst: Die vielfältigen Düfte in der Markthalle, die Kirschblütenpracht im Frühling auf dem Schönberg, die kühlenden Bächle in der Innenstadt im Sommer, die Farbenvielfalt im Herbst auf dem Münstermarkt, die Puderzuckeroptik der Altstadt im Winter vom Dattler aus betrachtet. Herrlich!
Es stimmt, Freiburg ist keine Großstadt. Aber das Sedan-Viertel kann es mit dem Berliner Kiez in Neuköln aufnehmen und das Augustiner Museum ist dem Frankfurter Städel Museum ebenbürtig. OK, unser Münster ist weniger hoch, aber genau so schön wie der Kölner Dom. Der Greifenegg-Biergarten muss sich nicht hinter den Münchner Biergärten verstecken und das Feierling Bier ist definitiv süffiger als jedes bayerische. Der Schauinsland als Freiburger Hausberg ist unser Matterhorn und mehr und mehr hochklassige Cafés haben Wiener Qualität. Zur Münsterwurst und zu Stefans Käsekuchen habe ich – bei aller Anstrengung - keinen Vergleich gefunden.
Alles auf wenigen Metern vereint. Ein Mikrokosmos der Genüsse. Geschäftliches bei einem leckeren Essen besprechen? Ja, das geht in Freiburg GUT. Die Seele darf in Freiburg jederzeit mitsprechen. Und das ist GUT so.
Um es mit den Worten von Heinz Rühmann zu formulieren, der eine wunderbare Definition von Liebe prägte: „Liebe ist, wenn ich am Abend lieber heimkomme, als ich morgens gegangen bin“, möchte ich allen sagen: „Ich bin bekennender Urlaubsfan. Aber ich freue mich immer, wenn ich wieder nach Freiburg zurückkehren darf“.