Karl-Heinz Raach – Fotograf

Karl-Heinz Raach hat das Auge für die schönen Dinge. Und ist immer auf der Suche nach guten Motiven. Im Markgräflerland, im Schwarzwald, in der Ortenau, ja in der ganzen Welt. 

Karl-Heinz Raach macht nicht nur GUTE Fotos, sondern auch schöne Panorama-Aufnahmen. mehr ›

RoC: Entdecken Sie im Schwarzwald noch neue Motive?

Raach: Fast jedes Mal, wenn ich in den Schwarzwald fahre, komme ich mit neuen Bildern zurück. Auch von Plätzen, die ich seit langem kenne. Das Licht und die Vegetation ändern sich ständig. Wenn man genau hinschaut, sieht man immer wieder Neues.

RoC: Verraten Sie uns Ihr Lieblings-Plätzchen in der Welt?

Raach: Das Hexental und die angrenzenden Seitentäler südlich von Freiburg. Hier wohne ich seit über 20 Jahren.

RoC: Wollen Sie die heile Welt etwas fest halten?

Raach: Auf jeden Fall, denn was verloren geht, ist für immer weg.

RoC: Wie lange brauchen Sie für ein Foto-Band?

Raach: Das hängt davon ab, wie umfangreich er werden soll. Nach Kanada reise ich zum Beispiel seit über 30 Jahren und schöpfe aus meinem umfangreichen Archiv. Da reichen dann fünf bis sechs Wochen Reisezeit aus, um für einen neuen Band aktuelles Bildmaterial zu ergänzen. Für meinen neuesten Bildband Peru war ich zu verschiedenen Jahreszeiten 3 x 4 Wochen im Land. Den Bildband über Malta hingegen habe ich in nur 11 Tagen fotografiert.

RoC: Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Motiv?

Raach: Das waren Kühe auf dem elterlichen Bauernhof im Allgäu. Ich war damals 12 oder 13 Jahre alt und durfte mir zum Geburtstag eine Pocketkamera aus dem Quelle-Katalog bestellen.

RoC: Sie sind kein Pferde-Flüsterer, aber vielleicht ein Natur-Flüsterer?

Raach: Wenn ich lange draußen bin kommt irgendwann der Moment, wo ich anfange, mit der Natur zu kommunizieren. Das kann in Patagonien sein, in der Arktis, aber auch am Mathisleweiher. Wenn am Aufnahmeort etwas nicht ganz stimmig ist, äußere ich meine Wünsche (in stillen Gedanken!). Ab und zu werden sie sogar erfüllt. Wenn nicht, kündige ich meinen erneuten Besuch an …

Portrait: Klaus Polkowski

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