Bernd Oberwinkler

Architekt, Studio Bernd Oberwinkler

Wien vermittelt mir Möglichkeiten und Wirklichkeiten, Freude und Begehrlichkeiten, Inspiration und Horizont, erhöhten Puls und Feinstaub, Begegnungen und Freundschaften, Zufälle und gute Absichten, Grant und Höhenflüge, Arbeit und Genuss, Schönheit und Realität, Toleranz und Achtsamkeit, Stolz und Vorteil. Mein Respekt und meine Dankbarkeit für diese Stadt sind nicht enden wollend, mein Kärntner Herz schlägt in Wien.

Meine Empfehlungen

  • Haus der Geschichte ÖsterreichEindringlich, eindrucksvoll und mahnend erinnert die Ausstellung im Museum an die Geschichte Österreichs 1918–2018. Kleine Karten mit aufwühlenden Fragen beschäftigen nachhaltig Kopf und Herz, Post-Its mit Nachrichten und Wünschen der Besucher an die Zukunft zaubern ein Lächeln ins Gesicht.
  • All about HairDanijel Vladimir führt einen kleinen Salon in den alten Gemäuern des Fürstenbergpalais in der Himmelpfortgasse. Trensenhalter aus dem 18. Jahrhundert erinnern daran, dass hier bereits vor langer Zeit schon Mähnen gekämmt wurden. Danijel ist bestens gelaunt, mit wilden Locken und strahlendem Lächeln bringt er Köpfe in Form, seine Schnittführung ist weithin bekannt.
  • Armin Kohlberger FitnessPrivatcoach Armin Kohlberger vereint umfassendes Wissen um Bewegung und Ernährung mit der Gabe, seinen Kunden realistische Ziele zu stecken und diese mit ihnen zu erreichen. Sein Gespür, bei seinen Kunden neue Stärken zu entdecken, macht es einfach, sich einzugestehen, dass man schaffen kann, was man sich vornimmt – mit seiner Hilfe erst recht.
  • Carl AuböckDie Ikone der Wiener Gürtler und Ziseleure mit Atelier in der Bernardgasse. Die schwere, schwarze schimmernde Eichentüre mit glänzenden Messingbeschlägen schützt die wunderbare Sammlung an Objekten der Auböck-Dynastie. Ein Mantel aus Düften von Holz, Metall und Leder legt sich um einen, während man ehrfürchtig den Designgedanken lauscht, Wert und Wertigkeit von Objekten kann man hier erfühlen.
  • Crossfit ViennaGründer Sebastian Rieder hat Crossfit nach Österreich gebracht und etabliert. Sein Wille, Menschen dazu zu bringen, über sich hinauszuwachsen, trägt Früchte. Crossfit ist mehr als ein Sport, es ist eine Haltung. In 2 Boxen wird zusammen trainiert, geschwitzt, gelacht und Bewusstsein für den Körper aufgebaut. Freude und Adrenalin nach überstandenen Leistungen machen stolz, Freundschaften ergeben sich ganz nebenbei. Meine Schweinehunde tragen starke Namen: Basti, Jackie, Christian, Kathi, Max ...
  • Gustav Emil Paula PaulaFriseur, Konditorei, Café in der Babenbergerstraße. Die drei großartigen, energiegeladenen, phantasievollen und passionierten Gepp-Brüder denken Konzepte neu und machen das mit viel Herzblut – das spürt man. Alles in allem Theodor Otto Ludwig Ludwig.
  • GünthergasseDie Seitengasse der Schwarzspanierstraße fokussiert den atemberaubenden Blick auf die Votivkirche. Die Gründerzeitbauten links und rechts stehen Spalier. Ein kurzer Blick dorthin während man in der Schwarzspanierstraße in die Pedale tritt, wirkt wie eine kleine Sequenz eines Film Noir, besonders dramatisch wenn sich im Turmzimmer an der rechten Seite in der Abendstimmung über Wien blutrotes Licht den Weg in die Dunkelheit bahnt.
  • La MercerieDas französische Ecklokal im Servitenviertel serviert schon vor der Bestellung ein Glas Wasser, noch erfrischender sind nur die Kellner und Kellnerinnen. Eingebettet in die Möblierung einer alten Apotheke, fällt es einem leicht nonchalant seinen Espresso zu genießen oder in den Sommermonaten währenddessen die Blätter der Schattenspender der grünen Servitengasse zu zählen.
  • Linda SekollDas Wissen um die Kultiviertheit der Bekleidung als Faktor zwischen Selbstbewusstsein und Wirkung auf das Gegenüber verbindet Linda Sekoll mit dem unbändigen Willen, der Fastfashion-Industrie den Kampf anzusagen. Die Reise zur Nachhaltigkeit beginnt mit ihrem Talent, Menschen zu kleiden, führt über neues (Selbst-)Bewusstsein im Kopf der Kunden sowie Handwerkskunst lokaler Schneider zu Entschleunigung und Umdenken und endet mit dem Spiegelbild eines Menschen, der sich zu „weniger ist mehr“ bekennt und damit mehr als glücklich ist.
  • Monika AdamIm Bioladen von Monika Adam gibt es ausgezeichnete frische Ware und neben der Vielfalt an Obst und Gemüse ein Lächeln und einen kleinen Plausch mit der Inhaberin. Die selbstgemachten Marmeladen und Säfte schmecken nach Kindheitserinnerungen. Die Warteschlange endet manchmal am Gehsteig, das Warten lohnt sich immer.
  • StaatsoperEin günstiger Platz in der Galerie an der tiefroten samtigen Brüstung in einer bühnennahen Loge, zwar mit eingeschränktem Blick zum Geschehen, dafür aber mit Vogelperspektive auf das Orchester. Elegantes Schwarz und Weiß der Anzüge verschwimmt mit dem mattschwarzen Doppelboden, honig- und bernsteinfarbene Klangkörper im Halbdunkel der Vorstellung schwingen zur Musik. Die Bewegungen der Streicher, wie die Wellen des Meeres, tragen und verwirbeln die Gedanken des Tages und lassen nur die guten zurück.
  • When is NowDas Nähzeug wird Barbara Langl so schnell nicht mehr aus ihren kreativen Händen legen können, ihre kleinen handgemachten Charaktere sind gefragt. Gekleidet in Wiener und Pariser Schick sind sie besondere Geschenke für Kinder oder ganz spezielle Aufmerksamkeiten für Erwachsene, wenn die kleinen Figuren in Auftragsarbeit Stilanleihen beim Beschenkten genommen haben.
  • ZuppaNahe der Günthergasse in der Schwarzspanierstraße folgt man dem guten Duft von Gewürzen, Suppen und Currys und fühlt sich in Heidi Mayerhofers Lokal Zuppa willkommen. Der Andrang zeugt von der Beliebtheit ihrer Speisen wie auch ihrer Person, mit strahlenden Augen macht sie Mittagspausen seit 2013 entspannter. Man merkt, daß sie sich mit diesem Lokal einen Traum erfüllt hat.