Daniel Spehr

Fotograf

Als Bub hielt ich Miró für eine Katze, doch schon bald lernte ich einen Manet von einem Monet zu unterscheiden. An der Hand meines Vaters schritt ich tapfer die langen Korridore des Basler Kunstmuseums ab, wanderte in den Ferien nicht nur in den Schweizer Bergen, sondern auch durch europäische Grossstädte.

Und immer wieder Basel, wie die Basler Poetry Slammerin Daniela Dill sagt: «Mitten drin in eine Ecke gepfercht, zwischen Jura und Vogesen und dem Schwarzwald auserlesen, wo die Regeln sicher lenken und wir uns nicht gross verrenken; wo Prinzipien für uns denken und wir uns ein Lächeln schenken; wo die Grenzen uns umfrieden und wir Lebenspläne schmieden; wo wir Spermien neu sortieren und Ergebnisse notieren; wo die Weste lupenrein und wir wissen wer zu sein ist – mitten drin in eine Ecke gepfercht, wo die Ordnung stets Begier und Quartier für Quartier die Menschen gruppiert sind, da leben wir Seite an Seite im eigenen Revier.»

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