Ernst-Wilhelm Gohl

Evangelischer Dekan

In Stuttgart als Pfarrerskind geboren. In Esslingen und Mössingen aufgewachsen. Nach dem Theologiestudium in Tübingen, Bern und Rom Gemeindepfarrer in Böblingen und Plochingen. Seit 2006 Dekan in Ulm. „Noch nie in meinem Leben lebte ich länger an einem Ort als in Ulm. Kein Wunder bei dieser Stadt mit ihren Menschen. Einfach liebens- und lebenswert!

Meine Empfehlungen

  • Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Ulm / Neu-Ulm Länderübergreifend arbeiten zwei evangelische Landeskirchen (Bayern und Württemberg), zwei katholische Diözesen (Rottenburg-Stuttgart und Augsburg), die Methodisten, Baptisten, Orthodoxen, Neuapostolischen sowie Freikirchen zusammen. Kirche überzeugt, wenn das Verbindende im Vordergrund steht.
  • Auf dem Hochsträß Dort steht nicht nur die legendäre Hochschule für Gestaltung. Das Hochsträß ist ein beliebtes Ausflugsziel mit schönen Wegen zum Spazierengehen oder Wandern. Diese Hochfläche bietet einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt Ulm, das Donautal – und je nach Wetterlage bis zu den Alpen.
  • Auf dem Kreuz Ein Kleinod mitten in der Stadt, östlich der Frauenstraße gelegen. Enge Gassen und liebevoll restaurierte mittelalterliche Häuser prägen die Atmosphäre – fast wie im Fischerviertel, nur nicht so überlaufen. Die Sebastianskapelle in der Hahnengasse ist heute eine Galerie.
  • Berblinger Turm Auf der Adlerbastei steht dieser Schiefe Turm von Ulm. Er wurde zu Ehren von Albrecht Ludwig Berblinger, dem vielseitigen Erfinder und Flugpionier, anlässlich seines 250. Geburtstages im Jahr 2020 errichtet. Der Turm steht exakt an der Stelle, an der Berblinger, „der Schneider von Ulm“, seinen legendären Flugversuch unternahm, der mit dem Absturz in die Donau endete. Wer den geneigten Turm hinaufsteigt, kann erahnen, wie sich Berblinger gefühlt haben mag.
  • Bodega PeraDer Ulmer Wein sei so sauer gewesen, dass man beim Münsterbau den Mörtel damit anrührte – so die Legende. Ganz anders die Weine, die Joaquin Peral anbietet. Der gebürtige Spanier kennt alle seine Winzer persönlich.
  • Buchhandlung Jastram Buch und Kultur gehören zusammen. Dafür steht diese „alte“ Ulmer Kulturbuchhandlung, die von aktuellen philosophischen und soziologischen Debatten über Romane bis hin zu Kinderbüchern alles hat. Bei Samy Wiltschek findet man immer ein spannendes Buch oder auch zwei.
  • Der Hauptturm des Ulmer Münsters Mit 161,53 Meter der höchste Kirchturm der Welt. Getreu dem Ulmer Motto „Hoch hinauf, um weit zu blicken“. Nach 768 Stufen hat man von der obersten Plattform in 143 Meter Höhe eine wunderbare Sicht – manchmal bis zu den Alpen.
  • Die Besserkapelle des Ulmer Münsters Ein „Geheimtipp“ im Ulmer Münster. Der Zugang erfolgt durch den Chorraum, und plötzlich befindet man sich in einer kleinen Kapelle mit wunderbaren mittelalterlichen Glasfenstern.
  • Evangelischer Diakonieverband Ulm / Alb-Donau Nahe am Menschen: Für die Hochbetagten und Kranken in der ambulanten Pflege. Für die Kleinen in den Kindertagesstätten und Kinderkrippen. Daneben gibt es vielfältige Beratungsangebote und Hilfestellungen – wenn es im Leben einmal schwieriger wird.
  • Martin-Luther-Kirche In der Orgel versteckte Sophie Scholl ihre Flugblätter. Eine Dauerausstellung im westlichen Treppenhaus der Martin-Luther-Kirche erinnert an die mutige Widerstandsaktion der jungen Ulmer Christen.
  • PauluskircheTheodor Fischer, der berühmter Architekt, war 1908 der Überzeugung, neben dem Münster kann nur eine ganz andere Kirche bestehen. Die Glockentürme erinnern an babylonische Getreidesilos. Im Januar ist sie „Vesperkirche“, für alle, die auf ein günstiges Essen angewiesen sind.
  • Rat der Religionen Er war einer der ersten in der Bundesrepublik. Alle Religionsgemeinschaften verbindet der Respekt vor dem Glauben der anderen Religionen und das Eintreten für Toleranz und ein vertrauensvolles Miteinander in der Stadt.
  • Telefonseelsorge Ulm / Neu-Ulm Die beiden großen Kirchen tragen diese wichtige Einrichtung. Sie ist rund um die Uhr für alle Menschen in Notsituationen da – auch über Chat und Email.
  • Ulmer MünsterAls am 30. Juni 1377 der Grundstein gelegt wird, zählt Ulm 7.000 Einwohner. Und dennoch baut die Bürgerschaft eine Kirche, die 20.000 Menschen Platz bietet. Ein visionäres Projekt, das 1890 zum Abschluss kommt.