Eva-Maria Werner

RoC-Botschafterin

Nichts gegen Frankfurt, da bin ich geboren, da kenne ich meine Schleichwege. Und was es dort Neues in GUT gibt, erfahre ich ja immer an dieser Stelle. In Hamburg geht das nicht so einfach. Mit Empfehlungen hält sich der Einheimische gern hanseatisch zurück. Wer weiß, ob’s passt. Aber wo sich der gute Geschmack trifft, mischt sich auch mal die Prominenz unters Volk, und da ist Hamburg wirklich unschlagbar. Besonders in Hafennähe. Da gleicht so mancher Ort der Arche Noah. Die Tanz-Kultur lebt. Und Kult-Bars kennen kein Alter.

Essen kann man hier übrigens auch sehr GUT. In traditionsreichen Restaurants, die nichts von ihrem Reiz verloren haben wie das Cuneo, Hamburgs erster Italiener von 1905! Oder das Rexrodt, Rive, Nil, Cox, Vienna, Rialto oder der Marinehof. Dort ist Hamburg immer zum Verlieben. Neben all den neuen Läden, die ich mir schon aus Neugier anschaue, geben mir die guten alten Adressen das schöne Gefühl, hier Zuhause zu sein.

Essen gut, alles gut. Erstens, siehe oben. Und dann:

Meine Empfehlungen

  • BellevueWer beim Shoppen in der Stadt nichts findet, der braucht vielleicht mal eine neue Brille. Frau Stehr und ihrem Team kann man da blind vertrauen.
  • Jens Jakob de PlaceLeute, spielt mehr! Übung macht den Meister. Und schult auch den Umgang mit Spielverderbern.
  • OschätzchenWer auf Schatzsuche geht, muss einfach zu Oschätzchen. Für geschmackvolle Geschenke. Auch für sich selbst. Genuss-Kultur hoch zwei in der Innenstadt.
  • StoffkontorIch bin seit über 20 Jahren Kundin im Stoffkontor und kann das Geschäft, die Beratung und natürlich die schönen Decken, Pyjamas, Filzpantoffeln und die tolle Bettwäsche nur wärmstens empfehlen.
  • Werner | GummigEigenlob stimmt. Wir machen GUTe Kommunikation. LUST?
  • Alster Eine Runde gehen, etwas über 7 km, und die Synapsen sind wieder auf Empfang.
  • Atlantik Fisch. Internationale MeeresspezialitätenMein Tipp für ein ehrliches Mittagessen. Hier kaufen die Japaner ihren Thunfisch. Man sitzt tatsächlich auf langen Holzbänken an nur vier Tischen, da muss man einfach zusammenrücken.
  • Bar Nachtasyl Zum Club Française und zum Hip Cat Club kommen auch schon mal Tanzmäuse in Minirock und Kniestrümpfen unters Dach des Thalia Theaters.
  • Café Paris C’est la vie! Jeden Tag, jederzeit. Ruhiger ist es in der Belle Etage. Wunderschön von unten bis oben.
  • d'orSecond Hand at it’s best. Vom Laufsteg auf den Bügel.
  • DocksWer weiß, wie lange der legendäre Club noch da ist, wo die Shell-Hochhäuser schon Geschichte sind.
  • Elbe Die Himmelsleiter herabsteigen und dann am Strand entlang. Links rum gibt es neben der Strandperle schon morgens um 8 Uhr guten Kaffee.
  • Hafencity Inklusive Elbphilharmonie mit grandioser Aussicht von der Plattform auf die Stadt.
  • Himmel und Erde. MeisterfloristikKunst am pflanzlichen Objekt. Oder: mit Blumen guten Eindruck machen.
  • KaufrauschHamburgs 1. Concept Store – Kaffeebar, Schmuck, Taschen, Mode, Wäsche, Wohnen, Accessoires, Geschenke. Glück.
  • LewinGut für Männer. Für Manschettenknöpfe, Maßhemden, Anzüge, Schals, Reisetaschen ... für schöne Geschenke.
  • LinetteIn Eppendorf für Marni, Miu Miu und manchmal auch für mich.
  • Miniatur WunderlandDie Welt in Märklin-Format. Mit Flugzeugabsturz im Canyon, Streit im Kleingarten, Walzer im Schloss Neuschwanstein, Feuerwehreinsatz und viel Tamtam. Wie im echten Leben.
  • Mojo ClubEs geht tief nach unten, unter die „Tanzenden Türme“ am Anfang der Reeperbahn. Ich mag ja Soul und guten Style.
  • OmenAußer der Eigenmarke „made in Hamburg“ auch Comme des Garçons undsoweiter.
  • Partyservice + Italienische Delikatessen Mangia e Bevi Der typische kleine Italiener. Unprätentiös und lecker. Immer gut: Pasta Vongole und Avocado mit Scampi. Manchmal gibt es auch Leber mit Kartoffelpüree oder knuspriges Hähnchen aus dem Backofen.
  • RathausAuch eine Führung durch die Säle der Bürgerschaft ist toll. Es erklärt viel über die „Freie und Hansestadt Hamburg“.
  • Restaurant + Bar Die BankNicht nur très très chic, sondern auch auf die empfindsamen unter den modernen Gästen eingestellt: auf Wunsch gibt es selbstgebackenes glutenfreies Brot, und der Fisch kommt naturbelassen daher.
  • Restaurant ChristosMein Lieblings-Grieche hat Vorspeisen, die Ihr alle probieren müsst: Spinat mit Sesam, Rote Beete-Salat mit Knoblauch, gebackene Kartoffeln, Datteln, Kaninchen, Oktopussi und noch viel mehr Köstlichkeiten.
  • Restaurant Literaturhauscafé Die Jugendstil-Villa mit Ballsaal als Restaurant bewirtschaftet auch im ersten Stock einen Saal und zwei weitere imposante Räume mit Blick auf die Alster. Vorne im Erker des Buchladens wie im ganzen Haus ist Schmökern mit einem guten Schluck sehr schön.
  • Restaurant Oberhafen-KantineOh, das alte Haus ist so schief, dass man einen Bierdeckel unter den Suppenteller schieben muss, damit nichts ausläuft. Hausmannskost in 1A Atmosphäre.
  • Restaurant Witwenball Hoher Frauenüberschuss. Ob’s an der köstlichen, gesunden Küche liegt? Also Männer, hingehen! Lasst euch vom Namen nicht abschrecken. Das Lokal hieß so bis in die 80er Jahre. Und nun wieder.
  • Riders RoomGut für Männer. Coole Jeans, Parker, Helme, Brillen, Boots, Handschuhe, Lederjacken und die smartesten Verkäufer, echte Kerle.
  • Savage ClubHamburgs wildestes Musikzimmer, wenn 12 begnadete Vollblut-Musiker live im Grünspan spielen, große Klasse! Große Freiheit 58.
  • Terpsi ModeMacht den Hofweg zum Boulevard!
  • Veranstaltungszentrum Große FreiheitKonzerte. Konzerte. Konzerte. Nicht nur für Youngsters.