Eva-Marina Froitzheim

Kuratorin Kunstmuseum Stuttgart

Stuttgart: Spitze in Kultur und Genuss.
Nicht nur die Wirtschaft: in Stuttgart blüht auch die Kultur.

Ich bin aus dem Rheinland ins Schwabenland eingewandert. Die Umstellung fiel mir am Anfang zugegebenermaßen nicht leicht. Inzwischen bin ich im Kulturleben der Stadt fest verankert, auch dank der Tatsache, dass ich seit 2013 als Kuratorin zum Team des Kunstmuseum Stuttgart gehöre. Ich genieße das einzigartige breite kulturelle Angebot Stuttgarts und freue mich schon jetzt auf den Moment, wo die Oper Stuttgart wieder ihre Türen öffnen darf.

Meine Empfehlungen

  • Das Denkmal am EugensplatzVielleicht ist Stuttgart doch die Wiege des Humors? Das Denkmal am Eugensplatz erinnert daran, dass Loriot (Vicco von Bülow, 1923-2011) in Stuttgart zur Schule ging. Der erste Mops auf der Säule wurde gestohlen. Der Nachfolger steht nun sattelfest und für alle Ewigkeit an seinem Platz.
  • Das LapidariumUnterhalb der Karlshöhe befindet sich das Lapidarium. Ein verträumter, poetischer Ort mit zahlreichen steinernen Zeitzeugen vergangener Architekturen in Stuttgart.
  • Der KustermannDa ich in der Innenstadt arbeite, zieht es mich oft in die Markthalle mit ihren Ständen. Für Wild und Geflügel gibt es für mich nur eine Anlaufstelle: Der Kustermann.
  • GedokIn der Nähe des Hölderlinplatzes steht ein Architekturdenkmal aus den 1950er-Jahren: das Atelier- und Veranstaltungshaus der GEDOK. Seit 1926 existiert die Vereinigung zur Förderung von Frauen aller kreativer Gattungen. Stuttgart schrieb als erste Stadt in Deutschland einen Wettbewerb für ein eigenes Haus aus, der sich nur an Architektinnen richtete.
  • Heslacher WaldheimStuttgart ist von Natur umgeben. Ein Stück schwäbischer Landschaft mit Streuobstwiesen hat sich das Heslacher Waldheim bewahrt. Ein Paradies mitten in der Stadt für Jung und Alt.
  • KarlshöheStuttgart ist die Stadt der Berge und Stäffele. Gerne gehe ich hinauf auf die Karlshöhe. Die Gastronomie hat ihren rustikalen Charme behalten. Hier bin ich im Sommer immer wieder anzutreffen.
  • Oberwelt e.vWer Kunst abseits des Mainstreams erleben will, der sollte sich ein Besuch in der 1978 als Verein gegründeten Institution Oberwelt e.V. vornehmen.
  • Restaurant Körle und AdamIch bin weder Vegetarierin noch Veganerin. Dennoch faszinieren mich die geschmacklich und ästhetisch gelungenen Kreationen, die man bei Körle und Adam in Feuerbach genießen kann.
  • SuperjujuBekannt ist der Laden für Comics aus aller Welt: Superjuju in der Eberhardstraße. Dort ist so viel Witziges und Originelles zu entdecken, dass man den Laden immer mit einem Lächeln und einem Gelegenheitseinkauf verlässt.
  • Teehaus am BopserEinen tollen Blick hat man vom Teehaus am Bopser. Man lässt den Feierabend entweder im stilvollen Ambiente innen oder im Biergarten draußen ausklingen. Zu dem Ensemble gehört der wunderbare Marmorsaal, den man für Veranstaltungen mieten kann.