Kerstin Pettenkofer

Nachhaltigkeitsberaterin, Sustainable at work

Ich wollte NIE nach Bonn ziehen. Bonn kannte ich nur von extrem langweiligen Schulausflügen. Nach dem Abitur und einem Auslandsjahr bin ich dann doch hier gelandet. Aus der pragmatischen Entscheidung ist ein 25jähriger Integrationsprozess geworden. Ich habe hier eine Firma gegründet, Kinder bekommen, bin 11x innerhalb von Bonn umgezogen und dann irgendwann doch angekommen. Und was soll ich sagen: es ist großartig!

Foto: Daniel Hofer

Meine Empfehlungen

  • Biergarten SchänzchenIm Sommer gibt es kaum was Schöneres als mit einem Bier in der Hand im Schänzchen an der Balkonbrüstung zu sitzen, die Füße auf dem Geländer und Leute beobachten. Ich verspreche, es gibt immer was zu gucken.
  • Botanischer GartenDen Botanischen Garten habe ich tatsächlich erst mit der Eröffnung des „NEES“ für mich entdeckt. Im Frühjahr und Sommer eine Oase mitten in Poppelsdorf. Dort auf der Bank mit einem Buch ist wie Urlaub.
  • Himmel und ÄädAls Nachhaltigkeitsberaterin bin ich immer auf der Suche nach Angeboten in der Region. Himmel und Ääd ist eines der Projekte, die zeigen, dass es geht. Biolebensmittel aus der Region kommen mit dem Lastenrad zu dir nach Hause. Einfacher geht nachhaltig einkaufen nicht. Und noch besser, dahinter stecken junge Menschen, die Veränderung als etwas Positives wahrnehmen und einfach machen. Großartig!
  • In guten KreisenDas ehemalige „Grün der Zeit“ in der Altstadt heißt nun schon seit einiger Zeit „In guten Kreisen“, was den Nagel auf den Kopf trifft. Neben dem schon immer großartigen Weinangebot, gesellt sich jetzt der beste Kaffee der Stadt (Kaffeeroller) und eine Auswahl besonderer Leckereien. Und wer Weinberatung sucht, ist hier genau richtig.
  • Kreuzberg(Gibt es in Bonn auch). Einer meiner ersten Stationen in Bonn war der Kreuzberg. Hier habe ich einige Zeit gewohnt und noch heute finde ich den Moment, wenn ich oben an der Kreuzbergkirche ankomme, atemberaubend. Die wunderschöne Kirche und ihr zu Füßen die ganze Stadt. Großartig.
  • Römerbad Es gibt sicher schönere Freibäder in Bonn. Das Römerbad hat für mich einen einzigartigen Charme und ist im Sommer für die Familie immer ein Ort, um nach der Schule und Arbeit noch mal kurz ins kühle Nass zu springen. Wenn man, wie wir, in der Nordstadt wohnt, trifft man hier immer jemanden den man kennt.
  • Stand Up Paddeln auf der SiegDie Sieg geht durch die Übermacht des Rheins immer ein bisschen unter. Dabei sind die Siegauen so wunderbar naturbelassen und haben einiges mehr am Ufer zu bieten als der Rhein. Am schönsten ist aber der Blick auf das Ufer, wenn man mit dem Stand Up Paddle Board siegabwärts paddelt. Die Sieglinde gehört zwar nicht zu Bonn, sondern ist ein Gasthof in Hennef, muss hier aber dennoch Erwähnung finden.
  • StrandhausEin Sternerestaurant in der Altstadt?! Großartig, köstlich, sympathisch und unprätentiös. Und weil es wirklich nicht einfach ist, einen Tisch im Strandhaus zu ergattern, das Schwesterrestaurant Savyy Nosh in Oberkassel ist ebenfalls einen Besuch wert.
  • The Art of BooksMein Lieblingsbuchladen. Es gibt großartig ausgewählte Bücher. Doris die Chefin hat immer gute Empfehlungen und ein echtes Händchen für besondere Bücher. Nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Sowohl auf englisch als auch deutsch. Und das Beste: ein kleines Café ist auch dabei.
  • Vinyasa People Yoga.Bonn und Yin Nation StoreMeine Yogareise dauert fast so lange, wie die durch Bonn. Vinyasa People hat einen großen Anteil daran, dass ich angekommen bin. Der Yin Nation Store im Untergeschoß hat hübsche und ausgefallene Dinge, nicht nur für Yogis.