Marie-Luise Glahr

Vorstandsvorsitzende der Potsdamer Bürgerstiftung

Vor 20 Jahren bin ich nach Potsdam gekommen und habe mich in die Stadt verliebt! Sie verändert sich stetig, bleibt aber unverändert schön. Es macht mir Spaß, die alten Orte und die neuen Angebote zu entdecken. Unmöglich, sich in Potsdam zu langweilen, eher unmöglich, auszuwählen und sich zu entscheiden. Mein Kiez: Mitte und etwas Babelsberg.

Meine Empfehlungen

  • Bio und unverpackt einkaufenLieber weniger und dafür besser – für die Umwelt, fürs Tierwohl und den Geschmack. Z. B. im Safran Naturkost, im Lebensquell, in den Regio-Läden. Im MaßVoll am Luisenplatz und bei Kathi & Käthe in Babelsberg bieten die engagierten Inhaberinnen die Möglichkeit, dem Verpackungswahn zu entkommen und nur so viel einzukaufen, wie man gerade braucht.
  • Boulderhalle BlockzoneKinder- und Familienort: Die Boulderhalle des Deutschen Alpenvereins Am Kahleberg. In ehrenamtlicher Arbeit gebaut, meist offen, auch am Wochenende – einfach mal der Schwerkraft trotzen.
  • Ein Kaffee zwischendurch ...... bei den Espressonisten in der Gutenbergstraße gehört dazu. Für alle mit kleineren Kindern: Einfach mal bei Tante Anna und Krümelmonster locker lassen!
  • Fahrrad nehmen und ...... Potsdam erfahren! An den Autos vorbei, Fahrtwind im Haar und mit neugierigen Augen und offenem Herzen loslegen. Wenn man keines hat oder einen Platten: Gleich in die „Räderei am Kanal“ zum Fahrradhändler unseres Vertrauens!
  • Kneipen in PotsdamIch gehe nicht viel weg, aber wenn, dann um die Ecke zu „Pane e Vino“ oder Matschkes Galeriecafé: Ehrliche Wohlfühl-Qualität ohne Gedöns.
  • Kunst in PotsdamKunst museal natürlich im Barberini, im Potsdam Museum und im Haus Brandenburgisch-Preußische Geschichte mit viel Rahmenprogramm der Freundeskreise. Lebendige Gegenwartskunst und mehr bieten Kunstraum, Kunstverein KunstHaus, Kunsthaus Sans Titre und Rechenzentrum und aktive Galerien, wie z.B. Ruhnke, Blumberg, Sperl und KunstKontor. Qual der Wahl!
  • Läden in PotsdamIch bin keine passionierte Shopperin, aber was sein muss: gut sitzende Wäsche und Strümpfe und Schuhe von guter Qualität. Also zuerst zu Beate Huth, die erfahren und angenehm das Richtige im Handumdrehen findet. Danach zu Anna Heimann in den Kinderschuhladen, damit die Füße aufatmen. Tolle Qualität und sympathischste Beratung und zwar nicht nur für Kinder und Jugendliche! Auch wichtig: Tee und Wein - bei Götz & Götz und bei In Vino und Weinwerk findet man alles und mehr. Aus Sicht meines Sohnes gibt es nur die Spielekiste in Babelsberg (mit Pokemon-Liga und Live-Spielen am Samstag) und Galadriel in der Dortustraße.
  • Märkte in PotsdamWunschprogramm am Wochenende: Marktbummel, regional und unverpackt, nette Begegnungen inklusive. Traditionell bodenständig auf dem Bassinplatz, dann zum Markt am Nauener Tor, für die eine oder andere Spezialität. Oder nach Babelsberg an den Weberplatz, gefühlt das Wohnzimmer des Stadtteils ...
  • OmU-Montag im Thalia KinoMontags zwischen 13 und 23 Uhr am Stück Filme im Original reinziehen im Thalia Kino, das wär’s! Mein Magnet-Programmkino, Filmenthusiasten in ihrem Element! Und das Filmmuseum ist natürlich auch immer für Highlights gut, abseits der gängigen Sehgewohnheiten.
  • Schlösser und Gärten in PotsdamNatürlich sind sie alle wunderbar, aber: Römische Bäder, Charlottenhof, Küche von Schloss Sanssouci und der Raphaelsaal im Orangerieschloss sind versteckter und bezaubernd! Für Kinder der Baum-Elefant im Neuen Garten! Glück pur: Morgens früh schwimmen im Heiligen See mit Blick aufs Marmorpalais, schöner gibt’s nicht.
  • Soziales in PotsdamIn Potsdams Glanz gibt es auch Schatten und Orte für die, die nicht im Licht stehen. Hilfe durch Selbsthilfegruppen erhält man im Sekiz e.V. und Kontakt zu anderen Betroffenen. Die Suppenküche der Volkssolidarität hinter dem Rathaus öffnet täglich ihre Türen und bietet Wärme, Essen und Gespräche sowie Duschen und eine Kleiderkammer. Eine wahre Schatztruhe ist der gleichnamige Spendenladen der AWO im Schlaatz. Für alle, die (etwas) zu viel haben – hier wird es gerne genommen! Sach- und Geldspenden sind immer willkommen!
  • Stadt- und LandesbibliothekEiner meiner absoluten Lieblingsorte! Luftige Architektur, gemütlich-intensive Stille und Bücher ohne Ende ... und Filme ... und Noten ... und Spiele ... und alles für einen schmalsten Taler, quasi Schlaraffenland! Und gleich oben drüber die Volkshochschule, in der man gefühlt ALLES lernen kann, und die spannende Wissenschaftsetage. Ach, warum hat der Tag nur 24 Stunden?!
  • Waldschule und FalkenhofIn den Ravensbergen ganz weit weg von der Stadt fühlen, den Wald und seine Tiere verstehen lernen. Sehenswert sind die Greifvogel-Flüge des Falkenhofs und der Lernort Natur. Für alle Altersklassen spannend.
  • Wist – Der LiteraturladenViel mehr als Buchhandlung, sondern gelebte Literatur! Eine offene Tür in die Welt der Worte, Diskussionen, Lesungen und Begegnungen mit Autor*innen.
  • Yoga-Pilates-LoftDurchstarten mit einer Runde Power-Yoga mit der herzlich strahlenden Inhaberin Cathleen und ihrem pragmatischen Motto „Genießt das Wohlweh! Wir trainieren dafür, dass wir uns in 40 Jahren noch selber die Socken anziehen können!“