Marion Faber

Inhaberin Kussmund

Meine Riesenliebe zu Wien ist die einzige Liebesgeschichte meines Lebens, die nicht ein bissl traurig oder patschert geendet hat. Daher also volle Begeisterung für meine Stadt, ihre Gerüche, Geschmäcker und Geräusche, ihre Menschen und die ganz und gar präsente Natur rundherum und – jedem Vorurteil zum Trotz – ihre Fähigkeit zum Wandel. Und eine Riesenportion Dankbarkeit, dass es einer der verbliebenen Orte der Welt ist, in dem das Dionysische noch recht selbstverständlich seinen Platz hat – a 8erl geht immer! Und was meckert jeder liebende Wiener seit Generationen, und so auch ich? Es liegt halt ned am Meer!

Meine Empfehlungen

  • Schauspielhaus WienDas Theatern in der Porzellangasse ist „eine Bank“ für gutes, zeitgenössisches Theater. Keine Ahnung, was der Spielplan für diese Saison vorsieht – manchmal geh’ ich einfach spontan hin und freu’ mich am Erlebten und Erschauten!
  • Aisawan SpaEintauchen in die Tiefen Wiens kann man beim Aisawan Spa. Drei Etagen steigt man hinab in die Kellerwelten der Wiener Innenstadt und genießt dann durch und durch entspannende Thaimassage auf höchstem Niveau.
  • Antonia und FriendsEin Club der Frauen, gerade im Gründungsstadium, in dem die bekannte Reporterin Antonia Rados und ihre „friends“ eine neue Begegnungsstätte für engagierte Frauen schaffen. Mit fixem, täglich geöffnetem Clublokal in der Himmelpfortgasse zum Anregen, Austauschen, Essen, Trinken, Yoga und ganz „Frausein“. Ab Jänner!
  • Das GYMDie Ertüchtigungsanstalt der Brüder Pürzel am Handelskai hat mit herkömmlicher Fitness aber gar nichts am Hut. Die tollsten Geräte für Kraftsport, eine superlässige, hochprofessionelle Trainingsumgebung, Proteinfutter von Mama Pürzel und der nahezu beste Kaffee Wiens machen den Ort sogar für Sportmuffel wie mich zur Pilgerstätte. Dank sei meinen Töchtern, die mich ins Gym genötigt haben.
  • GlasfabrikEine Legende! Antiquitäten, Trödel, die größten Schätze Wiens, so appetitlich präsentiert im ehemaligen Druckereigebäude der ÖBB auf dem Gelände des Westbahnhofes, einfach bestes Sinnenfutter! Wer immer coole, ausgefallene Möbel mit ein bissl Schmäh von Besitzer Christoph Matschnig und seinen ausgesucht angenehmen Mitarbeitern sucht, ist dort richtig.
  • Jutta Ambrositsch, Buschenschank in ResidenceDie wunderbar spröde Winzerin Jutta Ambrositsch residiert immer wieder mit ihren Bioweinen, höchst erfreulichen Biospeisen und Newslettern an ihre Kunden, die mich glücklich machen ob ihrer Sprachverliebtheit, in der Langackergasse im 19. Bezirk. Einfach Website checken, wann sich das nächste Mal irdisch- himmlisches erschliesst!
  • M. Maurer PosamentenIch bin im 7. Bezirk aufgewachsen mit einer Historikerin als Mutter, die sich besonders mit den „Bandlmachern“ und den einst zahllosen Posamentenherstellern und Webereien im 7. Bezirk befasste. Von diesem einst blühenden Gewerbe übrig geblieben ist die Firma M. Maurer in der Kandlgasse, mit einer schier unglaublichen Auswahl an Bändern, Schnüren und Borten. Und nach Wunsch angefertigt wird auch!
  • Restaurant EckelMein zweites Wohnzimmer, wunderbares Essen von Mama Zarl, die seit Jahrzehnten in der Küche angewandte Qualitätssicherung betreibt und den Ausdruck – Gott sei Dank – sicher noch nie verwendet hat, die Ober im Smoking, aber gar nicht gestelzt, die Weinempfehlungen vom Herrn Leo immer ein Treffer. Und die Architektin und Wirtstochter Christine Mueller-Zarl erschließt das Restaurant behutsam auch der nächsten Generation.
  • Schau Schau BrillenNiemand in Wien hat einen besseren Blick, welche Brille einem wirklich steht. Alle Mitarbeiter im Minigeschäft beraten mit und Brillenguru Peter Kozich überblickt es milde wissend. Ich habe mir dort vor einem Jahr die Brille gekauft, die ich immer haben wollte und über die ich mich nicht getraut hatte. Man machte mir Mut – und ich bin brillenglücklich bis heute.
  • Ticket GretchenApropos spontanes Theatergehen. Über die App Ticket Gretchen kann man noch kurz vor jeder Vorstellung Karten kaufen. Viele Wiener Theater sind schon dabei. Ganz simpel, auch in der Bezahlung, Theaterkarte am Handy und passt schon. (Für Menschen unter 27 Jahren gibt es besonders günstige Karten!)
  • WolfenssonAuf dem Weg in meinen „Kussmund“ muss ich immer am Geschäft von Sascha Wolfensson vorbei. Moderne Mode ohne Kompromisse, supercoole Designer, Stoffe, deren Qualität sich schon vorm Probieren in die Hand schmeichelt. Für mich viel zu oft unwiderstehlich, „viel zu oft“ weil nicht ganz günstig. Dank Saschas wissender Beratung habe ich aber noch nie ein Stück bereut.