Michael Wimmer

Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau

Berlin ist Deutschlands urbanstes Entwicklungslabor für gesellschaftliche Trends und Entwicklungen. Auch die Frage, was wir täglich essen und welche vorgelagerten Prozesse das Essen im Anbau, im Stall oder in der Verarbeitung durchlaufen musste, berührt immer mehr Menschen und treibt sie um. Aus Sicht eines Bauernsohns treibt dieses städtische Suchen nach dem „guten Essen” teilweise skurrile Blüten – frei nach dem Motto: Hauptsache individuell und ausgefallen! Gleichwohl bietet dieser Suchprozess aus der urbanen Sichtbrille die einmalige Chance, das konventionelle, „normale” Denken fundamental aufzubrechen und die existentielle Diskussion zu entfachen, welche Form der Landwirtschaft und welche Ernährungskultur wir als enkeltauglich definieren und daher anstreben sollten. Bio ist für mich der bisher mit Abstand beste Ansatz. Aber ich gäbe was drum, wenn wir es schaffen würden, die konventionelle Landwirtschaft evolutionär zu einer im besten Sinne nachhaltigen Landwirtschaft weiterzuentwickeln. Bis dahin spreche ich die herzliche Einladung aus, an dieser Diskussion mitzuwirken und sich täglich für „gutes Essen” zu entscheiden.

Meine Empfehlungen

  • AgronautenInnovatives Genossenschaftsmodell: Geld sinnvoll investieren und / oder selber anpacken…
  • GLOBUS NaturkostEberswalde – Brandenburgs bester Bioladen.
  • KarolinenhofImmer einen Ausflug wert: Ziegenhof mit Charme, gutem Käse und Wiesenkaffee!
  • Lobetaler BioMehr als nur Joghurt: Der kommt nicht nur aus der Region, sondern wird mit Behinderten und viel Liebe hergestellt.
  • Markthalle 9. KreuzbergStadt-Land-Brücke mal anders, aber immer innovativ und mit Genuss!
  • Milchkaffee in KöpenickSchnuckeliges Bio-Kaffee eigenen Brötchen, Kuchen und Kaffee mit viel Schaum drauf – einfach urgemütlich!
  • Stolze KuhUnerhört und äußerst sympathisch: völlig neuer Ansatz, Kuhstolz und Milchgewinn gemeinsam zu denken und zu leben!