Tamara Rodel

Bibliothekarin

Als ich vor rund 30 Jahren von Brasilien nach Basel kam, tickte nicht nur die Stadt, sondern die ganze Schweiz noch etwas anders – schweizerischer halt. Heute geniesse ich die grosse kulturelle Vielfalt, welche mit der Globalisierung einhergegangen ist. Gerade in Basel hört man heute neben Englisch fast jede andere europäische Sprache bis hin zu Russisch, Chinesisch oder was auch immer. Kein Wunder zieht diese Stadt derart viele Touristen an. Das Angebot für Gäste wird ständig ausgebaut und das Vorhandene immer mehr professionalisiert. Wenn wir aus den Ferien in anderen Ländern zurückkommen, staunen wir immer wieder beim Vergleich der Qualität und Vielfalt unserer Museen. Einige davon sind sogar Weltklasse. Aber auch in Sachen Theater, Tanz, Musik bewegt sich Basel auf höchstem Niveau. Das spürt man immer wieder auf der Strasse. Selten habe ich mehr Menschen mit Musikinstrumenten unterwegs gesehen als hier. Dann verleiht die Grenznähe eine ganz eigene Atmosphäre. Spaziert man im Sommer an der Rheinpromenade entlang, kommt schnell ein mediterranes Gefühl hoch. Überhaupt einer der grossen Vorteile sind die kurzen Verkehrswege. Ich bewege mich praktisch nur zu Fuss in der Stadt. Bin ich mit Einkäufen unterwegs, ist eine Tram- oder Buslinie nicht weit entfernt. In Sachen Lebensqualität bietet diese Stadt einen unglaublichen Reichtum. Was will man mehr? 

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