Alphavan

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Ein neuer Platzhirsch betritt die Arena

In der Natur versuchen die jungen, kräftigen und mutigen Hirsche den alten Platzhirsch in seinem Einstand herauszufordern. Das Recht, welcher Hirsch auch in Zukunft den Premiumplatz für sich beanspruchen darf, wird durch Geweihkämpfe ausgefochten. Der Sieger bekommt die weiblichen Rottiere.

Soweit zur Natur, aber auch auf dem freien Markt geht es darum, dass das Gute sich durchsetzt. Die Kämpfe werden anders ausgefochten und es zählen nicht nur die reine Kraft, sondern der technische Vorsprung, der Innovationsgrad und die Gesamt-Performance. Doch zuletzt wird auch bei diesem „Battle“ einer den ersten Platz belegen und die Kunden bekommen. Ob das auch bei unserem „Alphatier“ der Fall sein wird, entscheiden Sie, die Leser und vielleicht zukünftigen Kunden.

Wir waren einen Tag mit dem brandneuen Campervan auf Sprinterbasis von ALPHAVAN und seinen Erfindern Stefan Krause und Philipp Wex auf der Pirsch und konnten uns von einem mächtigen und imposanten Auftritt überzeugen.

Philipp, wie habt ihr zueinandergefunden und wie entstand die Idee eines gemeinsamen Unternehmens?
Stefan hatte auf dem Caravan Salon 2019, der Leitmesse für Reisemobile, zusammen mit der Firma Vöhringer ein Konzeptfahrzeug aufgebaut, das die Möglichkeiten von konsequentem Leichtbau im Reisemobil aufzeigen sollte. Dabei hat er auch bei uns bei Mercedes-Benz in Stuttgart angeklopft und nach neuen digitalen Innovationen gefragt, die er einsetzen wolle. Auf der Messe lernten wir uns 2019 kennen und ich war sofort begeistert von diesem Projekt und von Stefan. Wir stellten dann irgendwann sogar fest, dass wir beide aus Wangen kommen und auf derselben Schule waren. Da war die Freude natürlich groß. Die nächsten Treffen waren sehr intensiv und es kristallisierte sich mehr und mehr raus, dass wir uns fachlich sensationell ergänzen und dass wir dieses Projekt gemeinsam angehen möchten. Außerdem wollte ich sowieso irgendwann wieder zurück in die alte Heimat. Das war die Gelegenheit.

Stefan, was ist das besondere an eurem „ALPHATIER“?
Wir bauen nur Fahrzeuge aus, die von Mercedes schon voll ausgestattet sind und alle Extras beinhalten. Dabei achten wir darauf, dass alles optimal abgestimmt und miteinander vernetzt wird. Wir fahren ein kompromissloses Raumkonzept. Unser Flexport, sprich der flexible „Garagenraum“, bietet ungeahnte Möglichkeiten der Gestaltung. Außerdem setzen wir zu 100 % auf Leichtbauweise beim Möbelbau, das gibt uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und spart bis zu 50 % an Gewicht gegenüber konventionellen Ausbauten. Alle Teile werden auf neuester CAD-System-Basis konstruiert mit vollendeter Passgenauigkeit.

Dafür habt ihr auch mehrere Preise bekommen. Stefan, was war hierfür ausschlaggebend?
Ja, den Red Dot Award 2021 – Best of the Best und den iF-Designerpreis. Das Design des Alphavans ist puristisch und emotional. Wir beschreiten dabei komplett neue Wege. Eine flächenbündige und ästhetische Integration der Wohnmobil- Technik. Wir verbauen Oberflächen mit Struktur und Anti-Fingerprint-MOD-Technologie. Unsere Kunden können sich maßgeschneiderte Lederbezüge aussuchen nach ihren Farbwünschen und Kombinationen. Die Alphavan Premium Line ist unser 5-Sterne-Hotelzimmer auf vier Rädern – die Business Class unter den kompakten Reisemobilen. Zusammen mit den vielen Innovationen gefiel das auch den Jurys.

Philipp, was würdet ihr, neben dem zweifellos schönen Design sonst noch als Alleinstellungsmerkmal hervorheben wollen?
Wir sind die Pioniere bei der Digitalisierung und Connectivity. Wir läuten das digitale Zeitalter in der Wohnmobilbranche ein. Unsere Fahrzeuge sind alle mit dem top Navigationssystem Mercedes-Benz User Experience ausgestattet und mit dem MB Advanced Control. Damit hat man zu jeder Zeit die komplette Wohnmobil-Technik im Blick und unter Kontrolle – etwas, was bisher kein anderer so kann. Entweder auf dem Display der „Navi“ im Fahrerraum oder auf dem 10,25 Zoll-Display im Innenraum. Die ganzen Informationen wie Heizung, Klimaanlage, Füllstände, elektrische Markise, Solarpanels, Batteriestatus etc. und deren Bedienungsmöglichkeiten können sogar per Bluetooth über das Smartphone abgerufen werden. Das ist in dieser Form einzigartig. Ebenso unser Energiekonzept. Wir sind unser eigenes Kraftwerk und speichern die erzeugte Energie lokal im Fahrzeug. Dazu verwenden wir eine 110-Wp-Solarzelle, einen 2300-Watt-Sinuswechselrichter, eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Gesamtkapazität von 210 Ah. Es wird gekocht, gekühlt und beleuchtet mit nachhaltig erzeugter Sonnenenergie. Auch in der Wildnis völlig autark ohne externe Stromzufuhr. Unser Isolierungskonzept garantiert damit den effizientesten Verbrauch dieser selbst hergestellten Energie, egal bei welchen Außentemperaturen. Intelligente Adapterrahmen haben wir als präzise CAD-Bauteile entwickelt, die Dachkomponenten liegen plan auf und der Boden ist mehrfach isoliert.

Philipp, was ist eure Vision, was dürfen wir für die Zukunft noch erwarten?
Unser Ansporn ist es, den Fortschritt weiterzuentwickeln und wir legen größten Wert auf Perfektion, Nachhaltigkeit, Qualität und Digitalisierung. Wir wollen eine Ikone schaffen, die ihresgleichen sucht – die S-Klasse unter den Wohnmobil-Vans.

Stefan, wie siehst du das?
Unsere Produktion ist zu 100 % in Deutschland angesiedelt. Wir optimieren jeden Produktionsschritt bis ins kleinste Detail. Dies ist nach unserem Verständnis die Basis für höchste Qualität. Wir verfolgen das Ziel, jedem Alphavan-Kunden zu jedem Zeitpunkt seine Reisefreiheit, Unabhängigkeit und Zufriedenheit zu garantieren.