Gerd Leschanowsky

Gerd Leschanowsky

Arbeiten, die mit jedem Blick ihre Erzählung verändern

Der in Wien lebende Künstler Gerd Leschanowsky fertigt komplexe, analoge Collagen mit fein säuberlich per Hand ausgeschnittenen Objekten aus gefundenen Materialien (Bücher, Magazine, Comics, Zeitschriften) aus der Zeit vor 1990. Jedes seiner Werke ist ein kleines Panoptikum, in dem die Betrachter sich verlieren und ihre eigene Deutung des Gesehenen entwickeln können.

Bewusst wird auf Hinweise und Erklärungen verzichtet, um die Möglichkeit zu bieten, sich völlig befreit auf die Bilder einzulassen. Die ganze Tragweite der Erzählung, der von Gerd Leschanowsky präsentierten Gedankenanstöße erkennt man kaum auf den ersten Blick. Jeder weitere eröffnet neue Perspektiven, lässt ein anderes Detail ausmachen und dreht Gedanken nochmals um.

Die einzelnen Elemente — aus verschiedenen Dekaden zusammengesetzt — ergeben durch das Zusammenspiel verschiedenster Stile und Drucktechniken eine ästhetische Synergie. Jegliches verwendete Material bleibt in seiner ursprünglichen Form erhalten und wird nicht digital bearbeitet oder verändert.

Die Größe der Originale liegt zwischen 25 und 70cm, was der Limitierung durch das verwendete Originalmaterial geschuldet ist. Alle Werke sind auf Anfrage auch als Großformat-Kunstdruck auf Büttenpapier erhältlich. Bezüglich der Größe gilt hier: „The sky is the limit“.

Fotos: Philipp Schuster