Kettnaker

Kettnaker

150 Jahre Kettnaker – die Manufaktur für Möbel

Modulare Möbelsysteme mit einem Höchstmaß an Qualität und individueller Gestaltungsfreiheit.

Kettnaker ist einer der führenden Möbelhersteller in Deutschland, der zu hundert Prozent zu seiner Region steht und in dieser auch produziert. Der Inhaber, Wolfgang Kettnaker, ist einer dieser Macher, der mit viel Weitsicht, Gespür und Empathie das Unternehmen leitet. Er führte das Unternehmen, trotz teilweiser herber Rückschläge, in fünfter Generation an die Spitze der modularen Möbelsysteme und steht für ein Höchstmaß an Qualität und individueller Gestaltungsfreiheit.

1870 in Dürmentingen von Karl Kettnaker als Dorfschreinerei mit Tischler- und Schreinereidienstleistungen gegründet, hatte man sich während den Kriegszeiten mit banalem Bau von Holzkisten und anderen Transportbehältnissen für das Militär über Wasser gehalten. Nach dem Krieg waren es der Bau von einfachen Kompaktmöbel und der Handel von Möbel, die das Geschäft ausmachten. Nach einem Großbrand 1960 in der Lackiererei kam es zu einer Zäsur in der Firmengeschichte. Das Unternehmen wurde nun von Karl und seinem Bruder Edmund weitergeführt und neu aufgebaut. Es fand ein Strukturwandel statt, man trennte sich vom Möbelhandel, teilte die Aufgaben und Zuständigkeiten. In dieser Zeit wurden Kleinserien produziert und ein kaufmännischer Außendienst für den süddeutschen Raum aufgebaut. Gleichzeitig wurden mit einem Münchner Designer die ersten modularen Möbel entworfen. Raumplanungssysteme entstanden.

Nach dem frühzeitigen und völlig unerwarteten Tod von Karl Kettnaker entschied sich sein Sohn Wolfgang dazu die Verantwortung zu übernehmen, um mit seinem Onkel Edmund das Unternehmen weiterzuführen und neu zu formen. Alles wurde hinterfragt, umgekrempelt und neu positioniert. Investitionen in modernste Fertigungstechnik waren die Folge. Das Design wurde moderner und puristischer. Alte Gesetzmäßigkeiten des Marktes wurden in Frage gestellt und bewusst mit Gegensätzen konfrontiert. Materialien wie Lack, Glas und Holz wurden miteinander kombiniert. Holz in seiner archaischen Form und Haptik wurde anders und modern interpretiert. Es entstand eine neue Feinheit: pur, griff- und zeitlos.

Kettnaker bietet heute seinen Kunden und seinen Fachberatern ein Maximum an Individualität. Ein Baukastensystem, sozusagen „Lego für Erwachsene“. Alles von höchster Qualität, produziert mit technisch modernsten Fertigungsmethoden. Das Wunschmöbel wird wie ein edles Automobil konfiguriert – Farben, Oberflächen, Positionen, Ansichten, Materialien und Größen. Alle Prozesse sind zu hundert Prozent optimiert und die Fehlerquellen dadurch nahezu ausgeschlossen. Neben diesen Fertigungsstandards sind es aber vor allem die Innovationen, die dieses Unternehmen an die Spitze der deutschen Möbelmanufakturen gebracht und international für Furore gesorgt hat.

Stellvertretend für viele dieser innovativen Entwicklungen und Erfindungen sei hier das Möbelsystem SOMA genannt. Der Möbelkorpus erhält magnetisch befestigte Fassadenplatten in dünner Materialstärke. Die Patentierung mit nur sechs Millimeter dünnen Blenden machte die technische Umsetzung überhaupt erst möglich. Damit kann die gestaltende Außenhaut von der Funktion des Korpus abgekoppelt und die Ästhetik und Optik des Möbelstückes mit wenigen Handgriffen individuell verändert werden. Kettnaker baut zeitlose Möbel. Klassiker, die über Jahre Bestand haben, ohne an Wirkung zu verlieren. Diese Tatsache ist ein wichtiger Beitrag, um die Welt ein bisschen nachhaltiger zu machen. Kein schneller Konsum, der vergeht, aus der Mode kommt und entsorgt wird. Eine Investition in beste Qualität, geprüfte Materialien, puristisches, zeitloses Design und Langlebigkeit.