König Holzhandwerk+Raumkonzept

König Holzhandwerk+Raumkonzept

Der Gestalter, der Kreative, der Vollblutschreiner – der König

Raphael König ist ausgebildeter Schreiner und darüber hinaus noch viel mehr. Die Holz-DNA wurde ihm schon in die Wiege gelegt. Es war also nicht allzu verwunderlich, dass ihm auch in der Schule die handwerklichen Aufgaben leichtfielen. Nach der Schule war es für ihn völlig klar, was er machen wollte. Es musste etwas Gestalterisches, Erschaffendes und Handwerkliches sein. Architekt, Zimmermann oder eben Schreiner waren in der engeren Auswahl. Dass es schließlich der Beruf des Schreiners wurde, war keine Überraschung, die Haltung und Weiterentwicklung jedoch, mit der er diesen Beruf lebt und prägt, schon eher.

Schon während seiner Lehrzeit startete er in Absprache mit seinem Chef seine eigene kleine erfolgreiche Möbelfirma. Sein Gesellenstück: eine Sitzbank mit Bestnote. Während dieser anspruchsvollen und arbeitsreichen Zeit machte er den technischen Fachwirt, ohne vom Betrieb freigestellt zu werden, alles in seiner Freizeit. Danach folgte konsequenterweise die Meisterschule in Ulm mit Abschluss 1,0. Dort war er anschließend auch als Dozent tätig. Danach konnte er sich nicht mehr vorstellen, im Angestelltenverhältnis zu arbeiten. Er wollte seinen eigenen Weg gehen, radikal und mit vollem Risiko.

Ein Kredit von der Bank ermöglichte ihm die Umsetzung seiner Visionen. Er mietete sich in der Eisenbahnstraße in Ravensburg ein. Der Designstore war Showroom, Büro und Besprechungszentrale. Dann baute er die Werkstatt in Bad Saulgau auf, mit allen Maschinen, die es braucht, um auf Topniveau zu arbeiten. Danach stellte er sich die Aufgabe sichtbar zu werden, seine Arbeiten zu präsentieren und andere Menschen diese fühlen zu lassen.

Eine weitere Anmietung von Fläche, in Form des „Raums 15“, war der nächste erfolgreiche Schritt. Dort konnte man die fachliche Holzarbeit von Raphael hautnah erleben, die Ästhetik bewundern und sich von seinen planerischen Fähigkeiten überzeugen. Dieser Raum wurde auch sonst zu einem Raum der Begegnung, es wurde gekocht, Sushi gerollt und gefeiert. „Diese Zeit war richtig cool, aber auch extrem am Limit, geschäftlich pendelte ich zwischen Showroom, Werkstatt und Kunden."

Raphael ist viel mehr als ein Handwerker, der stupide Auftragsarbeiten auf Stundenbasis abarbeitet. Er ist Unternehmer, Designer und Schreiner. Ihm sind vor allem die ganzheitlichen Raumkonzepte wichtig, die er meist ohne Architekten, nur mit seinen Kunden, detailverliebt plant und baut. Auf höchstem Niveau, in bester Qualität, zu einem fixen Preis. „So kann ich zu hundert Prozent auf die Wünsche meiner Kunden eingehen, die Beratung und optimale freie Planung stehen im Fokus.“ Dabei entstehen einzigartige Möbel und Wohnkonzepte, perfekt auf jeden einzelnen Kunden zugeschnitten. Das Cafe „Nero“ ist im Moment der letzte Raum, den er in „seiner Königstraße“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.

Wenn man mit Raphael spricht, spürt man diese Rastlosigkeit, die Menschen wie ihn antreibt und zum Unternehmer werden lässt, weit über den eigenen beruflichen Horizont hinaus. Mit den nächsten Projekten steht er schon in den Startlöchern. So viel darf an dieser Stelle verraten werden: Wie wäre es mit italienischer Feinkost, einer Vinothek und coolen Klamotten? Oder einem „Aperol Sprizz bei loungiger Musik“ nach einem vollbrachten Tagwerk? Frei nach dem Motto von Raphael König: „Wir verlieben uns in Visionen und erschaffen Möglichkeiten.“