ZKM

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Ein digitaler Pionier

Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien gilt über die Grenzen Karlsruhes hinaus weltweit als Impulsgeber für den digitalen Wandel. Aus dem interdisziplinären Erfahrungsaustausch – an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft – ergeben sich permanent innovative Formate.

Mit seinem Programm verbindet das ZKM künstlerische und wissenschaftliche Entwicklungen, die die Ausstellungs- und Produktionstätigkeiten der Institution seit ihrer Gründung 1989 bestimmen.

Bereits 1999 untersuchte das ZKM als erstes Museum mit der Ausstellung net_condition die Bedingungen für Kunst und Politik im Online-Universum. Daran schlossen sich weitere wegweisende Ausstellungen an wie CTRL [Space]. Rhetorik der Überwachung (2001–2002), Die Algorithmische Revolution (2004–2008), YOU_ser. Das Jahrhundert des Konsumenten (2007–2009), GLOBALE  DIGITALE (2015–2016) sowie Open Codes. Leben in digitalen Welten (2017–2018) und Open Codes. Die Welt als Datenfeld (2018–2019), mit denen das ZKM immer wieder sehr früh auf den tiefgreifenden Wandel von Kunst und Gesellschaft durch digitale Technologien verweist.

In einer Serie von eigenen technologischen Entwicklungen unter Nutzung von QR-Codes sowie anderen Muster- und Sensortechniken bietet das ZKM dem Ausstellungspublikum wie auch den BesucherInnen der Stadt eine neue Form des Erlebens von Digitalität – sei es in Form von neuen Klangerfahrungen oder in Form von inszenierten Geschichten und Ereignissen, die die Realität erweitern. Durch diese Partizipation des Publikums wurde das ZKM das erste performative Museum weltweit.

Das ZKM ist ein Museum aller Medien und Gattungen, ein Ort des Handelns und des Gestaltens sowie ein Ort des Forschens und Lernens – für seine KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen sowie für seine BesucherInnen.

Fotonachweis:
1. Außenansicht Nacht, Foto: Uli Deck
2. Ausstellungsansicht „Open Codes“, 2018, Foto: Felix Grünschloß
3. Foyer, Foto: Fidelis Fuchs
4. Ausstellungsansicht Refik Anadol „Infinity Room“, 2015, Foto: Michelle Mantel
Headerbild: Fujiko Nakaya, „Cloud Walk“, Fog Sculpture #10731, Foto: Felix Grünschloß