REPUBLICOFCULTURE |Heidelberg und Mannheim |268 Qualität ohne GrenzenTRADITION NEU INSZENIERT! Modern tagen – historisch feiern Wenn Vision auf Geschichte trifft, dann ist man in Heidelberg. Ab 2026 wieder in bester Gesellschaft! Im Konzerthaus Stadthalle wird aus Geschichte Zukunft gemacht. Erleben Sie die Location, die nicht nur im Herzen der Altstadt gelegen ist, sondern auch im Herzen bleibt.SCAN AND EXPLORE www.heidelberg-congress.com DESIGNED TO PERFORMInhaltsverzeichnis 04 Vorwort05 Konzerthaus Stadthalle06 15 High Restaurant10 Der Europäische Hof Heidelberg 12 Kampmann Mode14 bulthaup Heidelberg16 davide quartero Schmuckmanufaktur18 MATRI by Fennobed20 BMW Krauth22 Villa Toskana 24 Kultur für Europa28 Henschel Mode30 Bergheim 4132 Fine Dine34 Kurpfälzisches Museum Heidelberg36 Andreas Cornelius38 Kaweco39 Sabine Arndt Fotografie40 Ill-Style41 VeniceBeach Heidelberg42 Pfitzenmeier Mannheim46 Südpool Werbeagentur Raimund Niederwieser Lameystraße 2 68159 Mannheim T: +49 621 15 30 477 0 mobil: +49 176 2479369 www-sued-pool.com www.lust-auf-gut.deZum ersten Mal erscheint ein Magazin, in dem sich die beiden gro- ßen Städte der Region gemeinsam präsentieren. Heidelberg und Mannheim – nur wenige Kilometer voneinander entfernt, und doch erzählt jede Stadt ihre ganz eigene Geschichte. Heidelberg begeistert mit seiner einmaligen Lage: eingebettet zwischen den Bergrücken des Odenwalds, direkt am Neckar, der sanft durch die Stadt fließt und auf dem Ruderboote und Ausflugsschiffe ihre Bahnen ziehen. Hoch über dem Fluss führt die historische Bergbahn hinauf zum Königstuhl, von dessen Gipfel sich ein einzigartiger Ausblick über die ganze Region eröffnet – nach Mannheim und weit hinein in die Rheinebene bis zum Pfälzerwald. Über der Altstadt erhebt sich das Heidelberger Schloss, malerisch und weltberühmt. Es ist ein Ort, der seit Jahrhunderten Künstler, Dichter und Besucher inspiriert – und noch heute diese besondere Mischung aus Geschichte und Romantik in die Stadt trägt. In den Gassen der Alt- stadt reihen sich Cafés, kleine Geschäfte und historische Plätze anein- ander. Vom Marktplatz bis zum Bismarckplatz führt die Hauptstraße quer durch die Altstadt und ist mit 1,6 Kilometern nicht nur eine der längsten, sondern auch beliebtesten Einkaufsstraßen Deutschlands. Wer die Stadt aus einer anderen Perspektive erleben möchte, über- quert die alte Brücke und wandert gegenüber den Philosophenweg hoch – zu einem der schönsten Aussichtspunkte, mit einem Panorama, das Heidelberg wie eine Postkarte erscheinen lässt. Aber nicht nur die Landschaft, sondern auch die vielen guten Restaurants und Hotels beeindrucken und verbinden Historie mit Innovation: vom bodenstän- digen Bierkeller bis zur ausgezeichneten Gourmet-Küche und vom klassischen Grandhotel bis zum stilvollen Designhotel reicht die Band- breite in Heidelberg. Darin übernachten Gäste aus aller Welt, die die vielen internationalen Veranstaltungen besuchen, ob im architekto- nisch beeindruckenden Congress Center oder im neu modernisierten Konzerthaus Stadthalle. Museen, Theater, Kinos und viele weitere Spielstätten ergänzen das große kulturelle Programm. Gleichzeitig schauen die Heidelberger gerne hinüber nach Mannheim und fahren zum Shoppen in die Quadrate, besuchen Konzerte oder Ausstellungen und genießen das urbane Lebensgefühl dort. Und um- gekehrt verbringen viele Mannheimer hier einen kleinen Kurzurlaub zwischen Altstadtflair und Urlaubsatmosphäre, am liebsten ganz ent- spannt in einem der vielen Straßencafés mit Blick auf Schloss, Brücke oder Neckar. Diese Doppelausgabe zeigt nicht nur die schönsten und spannendsten Seiten beider Städte, sondern auch, wie harmonisch sie sich ergänzen und wie sehr sie voneinander profitieren. Menschen mit Leidenschaft, Ideen und Liebe zum Detail prägen hier wie dort die gastronomische, kulturelle und kreative Landschaft – und machen beide Städte zu Orten, an denen Tradition und Zukunft miteinander im Dialog stehen. Nehmen Sie sich Zeit, blättern Sie durch diese Ausgabe und ent- decken Sie die Vielfalt, die Schönheit und die besondere Energie, die Heidelberg und Mannheim seit jeher verbindet. Viel Freude beim Lesen wünscht Raimund Niederwieser Herausgeber der LUST AUF GUT und Botschafter der Republic of Culture Heidelberg – zwischen Altstadtflair und Neckarflow. Impressum RoC-Botschaft Mannheim: Südpool Werbeagentur, www.sued-pool.com | Herausgeber: Medirata GmbH, Agentur für Kommunikation, www.lust-auf-gut.de | Konzept, Idee: Thomas Feicht | Grafik, Text, Vertrieb: Raimund Niederwieser | Druck: Kohlhammer Druck, Stuttgart | Auflage: 10.000 Stück | Erscheinungstermin: Dezember 2025 | Rechte, Nutzung und Copyrights: Alle Rechte liegen bei der Südpool Werbeagentur in Mannheim. Republic of Culture ist ein eingetragenes Markenzeichen der Republic of Culture Internet und Marketing UG. Auszug und Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung. Für die Beiträge der Teilnehmer liegt jegliche Verantwortung beim Teilnehmer selbst. Der Herausgeber übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt oder eventuelle Urheberrechtsverletzungen.Bühne frei. Für das neue Konzerthaus Stadthalle.„Bei der Sanierung von Heidelbergs „guter Stube“ wurde der richtige Ton getroffen und mit viel Taktgefühl Historisches bewahrt und Modernes geschaffen“, sind sich Mathias Schiemer, Chef von „Heidelberg Marketing“ und der Heidelberger Kultur & Kongress GmbH (HKK), sowie Oliver Wolf, Stadthallenleiter (HKK), einig. 7Wo vorher dunkles Holz und gedämpftes Licht dominierten, strah- len heute helle Farben, moderne Materialien und eine Bühnentech- nik, die mit ihren Hubböden fast futuristisch wirkt. Möglich wurde die aufwendige Rundumerneuerung durch eine außergewöhnliche Geste: Unternehmer Wolfgang Marguerre, Chef von Octapharma, und seine Familie finanzieren die gesamten 57 Millionen Euro. Der erfolgreiche Firmengründer setzt mit dieser Spende ein Zeichen und führt das historische Gebäude mit langer Geschichte in eine moderne Zukunft. Der große Saal trägt künftig seinen Namen: „Wolfgang-Marguerre-Saal“. Doch die Stadthalle ist nicht nur saniert – sie ist neu gedacht. Sie präsentiert sich als modernes Konzerthaus mit ausgezeichneter Akustik und als flexible Eventlocation für Veranstaltungen. Ein neuer, komplett verglaster Durchgang öffnet das Haus erstmals zum Neckar hin und gibt den Blick frei auf Fluss, Altstadt und Philosophenweg – ein Panorama, das die Gäste und Besucher beeindrucken wird. Auch im Innern des 1903 eröffneten Gebäudes wird Geschichte neu erzählt: Zwischen klassischen Marmorsäulen entstehen in Minutenschnelle aus einem ebenen Boden abgestufte Ränge für Konzerte und Veranstaltungen. Möglich machen das moderne, computergesteuerte Hubböden, die ringförmig hochfahren – ein beeindruckendes Spektakel. Mit der Modernisierung kehren große Feste, Galas und Firmenveranstaltungen zurück ins Herz der Alt- stadt. Besonders für Unternehmen, die im neuen Kongresszentrum in der Bahnstadt tagen, wird die Stadthalle zum attraktiven Abend- ziel – ein Ort, an dem Business plötzlich Altstadtcharme bekommt. „Modern tagen und romantisch feiern!“ ist seit Jahren der Slogan von Mathias Schiemer, dem Geschäftsführer des Stadtmarketing Heidelberg. „Für die Stadt ist die Erneuerung ein Befreiungsschlag. Endlich können die Heidelberger wieder in ihrer guten Stube fei- ern“, freut er sich auf die Eröffnung. Wir sprachen mit ihm über die lange Planungszeit, die Bauphase und seine Erwartungen an die Zukunft der Stadthalle. Unter dem Gebäude und dem Montpellierplatz ist die komplette Infrastruktur untergebracht: von Lagerhallen über Stromversorgung und Klimaanlage bis hin zur Bühnentechnik. Die Heidelberger Stadthalle erwacht zu neuem Lebe n. Mit einem Hub-Lastenaufzug, der sich versteckt unter dem Saalparkett befindet, kann die vollständige Konzertbestuhlung aus dem Keller nach oben transportiert werden. 8Stadt-Kultur | Konzerthaus Stadthalle Heidelberg Marketing www.heidelberg-marketing.de Neuenheimer Landstraße 5 69120 Heidelberg T: +49 6221 58 44 444 Herr Schiemer, nach dem Heidelberger Congress Center ist die Stadt- halle Ihr zweites bauliches Großprojekt. Wären Sie in Wirklichkeit lieber Bauunternehmer geworden als Leiter des Stadtmarketings? Nein, auf keinen Fall! Aber da durch die Entscheidung im Gemeinderat 2016 mit der überwältigenden Mehrheit von über 80% der Bau des HCC beschlossen wurde, muss man sich eben dem Projekt annehmen und schauen, dass etwas richtig Gutes geplant und gebaut wird. Und durch die großartige Spende der Familie Marguerre und Octapharma konnte Heidelberg auch endlich die erheblich in die Jahre gekommene Stadt- halle renovieren. Ein Segen für diese Stadt und in der heutigen Zeit ein wahrer Glücksfall. Man stelle sich mal vor, die Stadt hätte die Kosten allein tragen müssen. Als ich 2015 anfing, musste ich mich schon wun- dern, wie man dort die Jahre zuvor gearbeitet hat. Ich war als Verant- wortlicher froh, als wir die Sanierung 2019 beschlossen hatten. Allein aus Brandschutzgründen war dies dringend nötig. Und man sollte nicht vergessen, dass ich als Geschäftsführer auch für die Gesundheit aller Gäste verantwortlich bin. Nehmen Sie uns doch mit auf den Weg von der Planung der Sanie- rungsarbeiten über die Bauphase bis zum heutigen Tag. Was hat Sie in der Zeit am meisten gefreut und worüber haben Sie sich am meisten geärgert? Gefreut hat mich, dass die ersten Treffen 2019 mit den über 15 Nut- zern sich so positiv gestalteten und wir es hinbekommen haben, dass sich nach dem Umbau jeder wieder dort als Nutzer sah. Das war auch mein Wunsch an alle Mitwirkenden damals. Äußerst positiv war auch die großartige Zusammenarbeit mit der städtischen Baugesellschaft GGH, mit Herrn Streckel und mit Herrn Bumiller in persona über die jahrelange Bauzeit hinweg. Obwohl unsere Nerven nach der unnötigen Petition und der fast zweijährigen daraus resultierenden zeitlichen Ver- schiebung oftmals blank lagen, haben wir immer nach vorne geschaut. Motiviert hat uns dabei die große Anzahl der Bürger, die das gesell- schaftliche Engagement von Herrn Marguerre zu schätzen wussten und sich für dieses großartige Projekt begeisterten. Wissen Sie, dieses Konzert- und Gesellschaftshaus ist nun für die näch- sten Generationen modern und funktionell ausgestattet – bis hin zu den Cateringmöbeln und der geschmackvoll eingerichteten Octapharma Lounge. Dem Ehepaar Marguerre war es wichtig dort Gemütlichkeit und Atmosphäre zu erzeugen. Das ist in der Lounge geglückt. Man stelle sich weiter vor, dass zu den historischen Thonetstühlen weitere neue Thonetstühle im Oberrang fest eingebaut wurden, so wie damals bei der Entstehung der Stadthalle und dass alle Stühle im großen Saal, Kammermusiksaal und Ballsaal ebenfalls aus dem Hause Thonet kom- men. In Heidelberg ist diese Idee nun zur Wirklichkeit geworden. Ist das nicht schön für jeden, der als Gast, Künstler oder auch wie wir als Dienstleister mit unserem Caterer sich dort aufhalten dürfen! Wie bei vielen anderen Bauprojekten haben sich auch bei der Stadt- halle die Baukosten deutlich erhöht. Was hat sich als Gegenwert für die Besucher konkret verbessert? Besucherinnen und Besucher werden von der Sanierung enorm pro- fitieren. Durch den Einbau der Hubböden, erhalten Besucher einen wesentlich besseren Blick auf die Bühne und kommen in den Genuss einer deutlich besseren Akustik. Das Sanierungskonzept von Waechter und Waechter Architekten stellt laut Akustikgutachter „die bestmög- liche akustische Verbesserung dar“. Diese Akustikqualität kann durch einen optimierten Ist-Zustand ohne Hubpodien nicht erreicht werden. Dank der Hubpodien kann der „Große Saal“ aber auch weiterhin als ebenes Parkett genutzt werden. Denken Sie an die Galas, Abschluss- bälle der Tanzschule oder Abiturfeiern. Zudem werden besonders die Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen im Hin- blick auf die Barrierefreiheit stark von der Sanierung profitieren: Zwei neue Aufzüge werden einen barrierefreien Zugang zu den Garderoben und zum Saalniveau ermöglichen. Auch zwei behindertengerechte Toilettenanlagen wurden realisiert. Der Bypass am großen Saal ent- lang, welcher auch der Öffnung zum Neckar dient, ist so wunderschön geworden, dass man zu Recht von einem „Konzert & Gesellschafts- haus am Fluss“ sprechen kann. Dort finden sich auch die schönsten Einspielzimmer, die es je gab – mit Blick auf das Schloss, und, und, und. Ich könnte noch sehr viel mehr aufzählen, aber das würde den Rahmen dieses Magazins sprengen. Neben der beeindruckenden Technik der Hubpodien steckt eine Menge Infrastruktur in dem historischen Bauwerk: Klimaanlage, Aufzüge, Stromversorgung und vieles mehr. Ist damit die Zukunft gesichert? Das sind die Anforderungen heutzutage, die gesetzlich vorgeschrie- ben sind. Und hier können wir froh sein, dass wir den Montpellierplatz haben. Alles auf das Dach der Stadthalle? Unmöglich! So liegt die Technik versteckt unter dem Platz, der schon wieder wunderschön hergerichtet und in den Ursprungszustand mit der beidseitigen Treppe versetzt wurde. Und die beiden Lüftungstürme werden in kürzester Zeit Dank einer Bepflanzung nicht mehr sichtbar sein. Nachdem das Congress Center ein sehr erfolgreich erstes Jahr hin- ter sich hat und auch die Stadthalle wieder bereit ist für zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen – was planen Sie als Nächstes? Oder setzt sich Mathias Schiemer bald zur Ruhe? Da gibt es eine kurze und ehrliche Antwort: „Ich würde gerne gesund bleiben, um auch die nächsten Jahre weiterhin für diese wundervolle Stadt da zu sein. Denn wie heißt es so schön: „Manche Menschen sehen von den vielen Dingen, die sie meinen, nicht zu haben, schon lange nicht mehr das, was sie alles haben – und wie wertvoll das ist.“ Heidelberger Kultur- und Kongressgesellschaft www.heidelberg-congress.com Czernyring 20 69115 Heidelberg T: +49 6221 67917-10 09Next >