Die Kfz-, Karosserie- und Lackexperten Zurga – Bodnegg

La Familia

„La Familia – wenn man die Unternehmenskultur des Karosserie- und Lackexperten Zurga auf den Punkt bringen müsste, würden diese zwei Worte es wohl am besten beschreiben“, so Dominik Zurga, der wie seine Eltern Ulrike und Damir diese Maxime schon immer lebt. Wie bei unserem ersten LUST AUF GUT-Beitrag 2022 angekündigt, haben die Eltern von Dominik den Worten Taten folgen lassen: Seit Anfang des Jahres ist ihr Sohn offiziell der Geschäftsführer, der jetzt das Sagen hat und auch die Verantwortung dafür übernimmt.

Wir trafen uns in seiner hochmodernen Werk- und Wirkstatt zu einem Gespräch der besonderen Art. Ich wollte von ihm wissen, was „Zurga“ als Arbeitergeber auszeichnet und besonders macht. Neben der ganzen Mainstream-Performance, die heute viele Arbeitgeber anbieten und die auch schon so etwas wie Standardvoraussetzungen sind, um die guten Leute zu bekommen und sie zu halten. Dominik erzählte mir in seiner charmanten und souveränen Art von den großen Herausforderungen, die in seiner Zunft herrschen, aber auch von den großen Chancen, der Schönheit und der Leidenschaft, die Mitarbeitende in seinem Betrieb vorfinden und leben können.

„Zurga“ hat so wie viele andere hochtechnisierte Unternehmen, einen großen Bedarf an Fachkräften und auch einen gewissen Recruiting-Druck, um diese zu finden. Ich lernte in unserem Gespräch einen jungen Firmenchef kennen, der sich zu einhundert Prozent dieser Aufgabe stellt, kreative, menschennahe Konzepte entwickelt hat und neue Wege geht, um diesem brisanten Thema gerecht zu werden. All das bringt ihn näher, näher an seine Vision seine „Familia“ zu vervollständigen und für die Zukunft aufzustellen.

DOMINIK IST DAVON ÜBERZEUGT, DASS MENSCHEN MENSCHEN FOLGEN UND NICHT IRGENDWELCHEN STELLENAUSSCHREIBUNGEN. DAFÜR IST ER ALS „FAMILIENOBERHAUPT“ VERANTWORTLICH, ER ERÖFFNET IHNEN PERSPEKTIVEN, BIETET SICHERHEIT UND EIN ZUHAUSE. IN BEZUG AUF DIE ARBEIT UND VOR ALLEM AUCH FÜR JEDEN ALS INDIVIDUUM.

DOCH JETZT NOCHMAL GANZ VON VORNE …

DOMINIK, HAST DU DEN BERUF, DER DICH ERFÜLLT UND GLÜCKLICH MACHT?

Definitiv, auch wenn ich eigentlich Modedesigner werden wollte. Aber nach einem Besuch auf der Fashion Week in Mailand habe ich gemerkt, dass dieses Metier doch nichts für mich ist. Die Farben, Designs, Stoffe und Kreationen waren schon inspirierend, aber irgendwie auch zu schnelllebig. In der Instandsetzung und im Karosseriebau sind wir auch sehr kreativ, müssen mit Farben, Lacken und Formen umgehen, aber eben nachhaltig.

WIE MEINST DU DAS?

Wir reparieren Dinge, machen aus Kaputtem wieder was Neues und bringen Autos in ihre alte, ursprüngliche Form zurück. Das ist der Urgedanke der Nachhaltigkeit. Produkte zu produzieren, die langlebig sind und repariert werden können, sodass nichts weggeschmissen werden muss. Und wenn dann doch bestimmte Teile ersetzt werden müssen, dann führen wir sie wieder einem Recycling-Kreislauf zu und sind Teil dieser Kreislaufwirtschaft. Und ganz ehrlich: Mir wäre es dabei egal, ob das ein Auto oder ein Hubschrauber ist. Die technische Herausforderung fasziniert mich.

IST DAS DER EINZIGE GRUND, DER DICH ANTREIBT?

Nein, natürlich nicht, aber es ist mir schon sehr wichtig. Der schönste Moment für mich persönlich entsteht, wenn wir unseren Kunden ihr repariertes Auto zurückgeben und ich dieses Leuchten in ihren Augen sehe und sie einfach glücklich sind. Das erfüllt mich und uns mit Stolz und dem Gefühl, das Richtige getan zu haben. Wir müssen eine riesige Bandbreite an Modellen, Techniken und Materialien bedienen können. Vom Oldtimer bis zum neuesten High-Voltage-Fahrzeug. Das macht meinen Beruf so spannend und so vielfältig und das lieben auch meine Mitarbeitenden. Wir sind Künstler, Verwandler, Zauberer und Glücksbringer.

NEBEN DER KOMPETENZ IN DEN SCHÖPFERISCHEN UND TECHNISCHEN ARBEITEN, WAS ZEICHNET DIE ZURGAFAMILIE NOCH AUS?

Wir leben flache Hierarchien und wir arbeiten eigenständig. Wir übernehmen Verantwortung. Wir haben eine wirksame Fehlerkultur entwickelt. Wir arbeiten immer bestmöglich, machen manchmal aber auch Fehler, reden darüber, suchen keinen

Schuldigen, sondern lernen aus dem Fehler und machen ihn das nächste Mal nicht mehr. In meiner „Familia“ sprechen wir über alles und keiner wird alleingelassen. Wenn ich helfen kann, helfe ich. Das habe ich von meinen Eltern gelernt.  Wir feiern gemeinsame Erfolge, essen und trinken zusammen, bilden uns fort und teilen uns das Trinkgeld, wenn es einer von uns bekommt. Es ist sehr vielschichtig, was unser Zusammensein betrifft. Dieses „Wesen“, welches in unserer Firma sprich Familie lebt, hat Seele und Geist.

DAS IST EIN TOLLES STICHWORT „WESEN.“ ERZÄHL MIR NOCH WAS DAZU.

Wir sind jung und wild, sind gegenüber dem Neuen positiv und offen eingestellt, probieren aus, werfen, wenn es notwendig wird, alte Muster über Bord und sehen in manchem Scheitern eine riesige Chance, es anders zu probieren und neue Wege zu gehen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, diesen Beruf auch für Frauen interessant zu gestalten und das Team zu mixen. Als stellvertretender Obermeister der Handwerkskammer in dieser Sparte ist mir Nachwuchsförderung wichtig. Wir sind z.B. auf Bildungsmessen und in Schulen unterwegs, um dort als Botschafter für diesen Zukunftsberuf zu sprechen.

Ein tolles Beispiel, was mir in diesem Zusammenhang einfällt, ist die Kooperation mit dem Bildungszentrum St. Konrad in Ravensburg. Da waren erst vor Kurzem 35 „Mädels“ bei uns, die sich für unseren Betrieb und die möglichen Berufsbilder interessierten. Da wurde gespachtelt, ausgebeult, gehämmert und lackiert. Diese praktische Erfahrung erzeugte ein sehr positives Feedback und Glücksgefühle bei den jungen Frauen. Sie spürten eine gewisse Wirksamkeit und konnten praktische Erfahrungen sammeln.

Gerade in unseren Berufen haben Frauen ein besonderes Talent in den Dingen, die es braucht, um erfolgreich zu arbeiten. Sie haben oft ein besseres Auge für die Farbstimmigkeit und Zusammensetzung, mehr handwerkliches Feingefühl und motorische Fähigkeiten als die Männer. Deswegen mein Appell an dieser Stelle: Frauen, seid offen und neugierig, kommt zu uns ins Unternehmen und lernt die Schönheit dieses Berufs kennen.

UNABHÄNGIG VOM GESCHLECHT, WIE WÜRDE SO EINE BEWERBUNG BZW. SO EIN KENNENLERNEN AUSSEHEN?

Alle Menschen, die sich für unseren Beruf und für unser Unternehmen interessieren, können sich bei mir melden. Gerne auch Quereinsteiger, denen vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch die fachliche Kompetenz fehlt, die dafür aber ganz viel Leidenschaft und Teamgeist mitbringen. Wir führen dann das erste Gespräch, gehen alle wichtigen Parameter und Fragen durch. Danach lernen die Bewerber bzw. Bewerberinnen das ganze Team und die Arbeitsprozesse mit mir gemeinsam kennen. In dieser Phase ist unser Team sehr wichtig, da letztendlich unser Team entscheidet, ob ein neues „Familienmitglied“ aufgenommen wird oder nicht. Ich bin davon überzeugt, dass unsere komplette Stärke und Professionalität aus dieser gelebten Teamkultur entsteht und deshalb so erfolgreich ist.

Highlights beim Karosserie- und Lackexperten Zurga

Die Zertifizierung durch die Firma Tesla als „Tesla Bodyshop“ war ein Ritterschlag und ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Bodenseeregion. Zeugt diese doch von der enormen Modernität, Experimentierfreudigkeit und Innovationskraft von Zurga. Dazu mussten und müssen die Mitarbeitenden mehrmonatige Online- und Präsenz-Schulungen absolvieren und die Werkstatt wurde nach bestimmten Vorgaben auf technisch modernsten Stand umgebaut und mit neuesten Spezialwerkzeugen ausgestattet. Heute ist die Firma einer der wenigen zertifizierten „Tesla Bodyshops“ im süddeutschen Raum. Viele Kunden aus dieser Region, aber auch aus Österreich und der Schweiz, nutzen diese besondere Gelegenheit, ihren Tesla nötigenfalls einer „Schönheitsoperation“ zu unterziehen. Prinzipiell wird dem Thema E-Mobilität schon heute und auch in Zukunft erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet

und alle Prozesse werden danach professionell ausgerichtet.

Das bedeutet Top-Equipment, modernste „Ausbeulsysteme“, elektronische Richtbank und innovative „Maskierplätze“. Zurga ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Karosserie, Fahrzeugbau und Unfallinstandsetzung in der Region Oberschwaben und weit über diese Grenzen hinaus. Neueste Technik und moderne Werkzeuge und kompetente Mitarbeitende prägen dieses Unternehmen.

Stimmen aus dem Unternehmen

„Ich liebe das, was ich mache, und mache das, was ich liebe. Ich kann mit meinen Händen was schaffen, entwickeln, formen und sehe am Ende des Tages das Ergebnis. In einem Team, das modern geführt wird, gut zusammenarbeitet und in das ich mich mit meiner Kompetenz und Person voll einbringen kann.“

Bozok Ferhat, Werkstattleiter

„Was mir besonders gut gefällt, ist diese Art von Familien-Betrieb. Wir halten zusammen, auch in herausfordernden Situationen, und finden immer eine Lösung. Niemand ist sich zu fein anzupacken und seinen Beitrag dazu zu leisten.“

Alina Kowahl, Empfang und Auftragsannahme

„Zurga ist ein Familienunternehmen, wie ich es liebe: mit großen Möglichkeiten für Menschen, die gerne im Team arbeiten, fleißig sind und sich entwickeln wollen. Wenn man die nötige Flexibilität mitbringt, gibt es meines Erachtens nichts Besseres.“

Gertrud Dolderer, Buchhaltung

Zurga

Eichelstraße 32
88285 Bodnegg
Telefon: +49 7520 9220

info@zurga.de
www.zurga.de

instagram
Erschienen in LUST AUF GUT Magazin:

LUST AUF GUT Magazin Allgäu, Bodensee und Oberschwaben Nr. 241

Allgäu, Bodensee & Oberschwaben Nr. 241

LUST AUF GUT Magazin | Allgäu

Allgäu, Bodensee u. Oberschwaben Nr. 219

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