Insider Tipps Augsburg von Markus Krapf

10 Insidertipps von Markus Krapf

Journalist und Gastronom

1971 in Augsburg geboren, war ich nie länger als sechs Wochen aus meiner Heimatstadt weg. Das war nach dem Abitur, als es modern war, für kleines Geld und auf Schienen via Interrail durch Europa zu reisen. Aber schon bald ereilte mich das Heimweh und so machte ich mich zurück auf den Weg in die schönste Stadt der Welt. Über ihre vielen Facetten darf ich als Redaktionsleiter der „Neuen Szene“ schreiben. Fußball ist mein großes Hobby, das ich als Gastronom einer Fußball-Kultur-Kneipe auch beruflich auslebe.

10 Insidertipps von Markus Krapf für Augsburg

Fürsprecher:in aus Augsburg

Meine Geheimtipps für Augsburg

  • Augsburger Dom
    Als Kind habe ich mehrere Jahre bei den Augsburger Domsingknaben gesungen. Damals wurde eine innige Beziehung zwischen dieser Kathedrale und meiner Wenigkeit geboren, die bis heute anhält. Nicht nur ich finde den Dom übrigens super, er gehört selbstverständlich zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Augsburgs.
  • Curt-Frenzel-Stadion
    Parliert man über Augsburger Sportstätten, dann darf natürlich auch das CFS nicht fehlen. Nach dem Umbau in eine komplett eingehauste Eishockeyhalle gehört die Kultstätte am Schleifengraben nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile zu den schönsten Arenen der Republik und hat zudem kaum vom Charme der guten alten Zeit verloren. Augsburg ist halt auch eine Eishockey-Stadt.
  • Ernst-Lehner-Stadion
    Wer die Schnauze vom kommerziellen Sport voll hat, sollte sich an die Sportanlage Süd begeben, genauer gesagt ins Ernst-Lehner-Stadion. Das ist die Heimat des TSV 1847 Schwaben, dem zweiten Augsburger Fußball Club mit einer schier unglaublichen Tradition. FCA Kultspieler Halil Altintop versucht dort neuerdings als Coach, die Schwabenritter mit aller Kraft in der Bayernliga zu halten. Nach der Original Augsburger Saftwurst an Senf in der Halbzeit ist im Anschluss natürlich ein Spaziergang durch den Siebentischwald absolute Pflicht!
  • Fußball.Kultur.Kneipe 11er
    Der „11er“ ist der Platz in Augsburg, an dem ich mit Abstand die meiste Zeit verbringe, wenn ich nicht gerade bei mir zuhause in der Hammerschmiede bin. Seit 2007 kann man dort Fußball und auch andere Sportarten genießen. Und das beinahe in echter Stadionatmosphäre … Ich möchte fast sagen, dass viele meiner Gäste zur Familie gehören. Auch die zahlreichen Generationen von Studenten übrigens, die ich in den letzten gut 12 Jahren kommen und gehen sehen durfte!
  • Nordfriedhof
    Ein Friedhof als Empfehlung für die schönsten Orte einer Stadt? Na klar! Dieser pittoreske Platz im Augsburger Stadtteil Oberhausen war oft der Rahmen ausgedehnter Spaziergänge, die meine Mutter in den Siebzigern mit meinem Bruder und mir unternahm. Ich liebe die Gräber mit ihren Grabsteinen und den Inschriften und den Duft der Bäume und Sträucher. Meine Familie stammt aus Oberhausen, alle meine verblichenen Anverwandten sind hier beerdigt. Übrigens auch Helmut Haller, der sportlich größte Sohn der Stadt!
  • Pizzeria Il Casale
    Etwas versteckt hinter einer Vielzahl von Tennisplätzen liegt die Pizzeria Il Casale auf dem Gelände des TC Schiessgraben an der Stadionstraße in Tennisball-Wurfweite zum Augsburger Rosenaustadion. Hier gibt es Nudelgerichte zum Niederknien, und auch die Pizza muss keinen Tie Break scheuen. Im Sommer ist die Terrasse ein echter Geheimtipp, und Tennis spielen kann man hier natürlich auch.
  • Rosenaustadion Augsburg
    Das altehrwürdige Rosenaustadion ist sozusagen die Wiege aller sportlichen Augsburger Ambitionen. Hier wurde der Grundstein für die Erstliga-Zugehörigkeit des FCA gelegt. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Bauwerk war zudem über sechs Jahre meine Wirkungsstätte und ist weiterhin mein absoluter Lieblingsplatz. Wenn man ganz leise ist, kann man dort den Jubel und das Ächzen vieler Generationen Augsburger Sportfans hören.
  • St. Stephan-Gymnasium
    Das St. Stephan-Gymnasium mit dem dazugehörigen Kloster und der Kirche ist meine Schule! Hier habe ich das Abitur gemacht, und bis heute denke ich mit Wonne an diese Zeit in den achtziger und neunziger Jahren zurück. Meine Lehrer haben es damals offenbar geschafft, dass St. Stephan ein sicherer Hort für mich war. Mittlerweile drückt übrigens mein 12-jähriger Sohn Max dort die Schulbank. Einmal Stephaner, immer Stephaner!
  • Stadtmarkt Augsburg
    Der Augsburger Stadtmarkt ist der ideale Ort zum Mittagessen, will man die Last des Tages für ein Stündchen vergessen. Es ist dort bunt, laut und es duftet aus jeder Pore. Darüber hinaus kann man auf dem Stadtmarkt auch Qualität einkaufen, wenn man den Euro nicht zweimal umdrehen muss. Isst man übrigens alleine auf dem Stadtmarkt, dann kann man hier dem Volk wie nirgendwo sonst aufs Maul schauen. Denn in der Fleischhalle tummelt sich der waschechte Augschburger. Und der ist einfach mal so richtig unterhaltsam!
  • WWK Arena
    Obwohl ich in meiner Zeit als FCA-Geschäftsführer dabei mitwirken durfte, die neue Fußballarena an der B17 zu realisieren, hat es schon ein bisschen gedauert, bis ich mich dort auch richtig wohlgefühlt habe. In der Rohbau-Phase saß ich gefühlt auf jedem der über 30.000 Plätze Probe, bis ich mich für meinen Platz im Block S Reihe 12 Sitz 18 entschieden hatte. Aber durch alles, was ich in den letzten Jahren dort erleben durfte, bin ich längst ein großer Fan der neuen FCA-Heimat.

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