Insider Tipps Luzern von Lukas Imhof

8 Insidertipps von Lukas Imhof

Fotografie und Digitale Kommunikation

„Für Luzern sprechen“, dachte ich mir, und kritzelte ein gewaltiges Mindmap-Mantra auf das viel zu grosse Whiteboard hinter mir. Da kam so einiges zusammen. Es fing an mit See, Berge und Fasnacht. Es ging weiter mit Wakeboard-, Ski- und Radfahren und endete mit Ruhe, Genuss und Glück. Klang alles ein wenig wie im Katalog für unsere zahlreichen Touristen, die täglich unsere Strassen durchströmen. Ja stimmt, als Fotograf habe ich noch nie konkret nach Worten gesucht, die meine Wahlheimat umschreiben könnten – denn viel lieber mache ich Bilder davon.

Ich denke, dass sich die Region Luzern mit der wunderbaren Natur und den vielfältigen Möglichkeiten in den Menschen widerspiegelt, die hier leben. Es sind die täglichen Begegnungen, die mich begeistern. Sowie die Gelassenheit und Zielstrebigkeit in meinem privaten und beruflichen Umfeld – ein Netzwerk aus hochmotivierten Unternehmer, die hart arbeiten aber auch die Lockerheit besitzen, alles einfach mal GUT sein zu lassen. Im Winter ein Iglu-Fondueplausch machen oder im Sommer mit der Luftmatratze und einem Sixpack „Lozärnerbräu“ bewaffnet auf dem Vierwaldstättersee zwischen Pilatus, Kunsthaus und dem Grand Casino zu floaten, bis die Sonne eine ganz bestimmte Silhouette in die Stadt zeichnet. Das nenne ich „Zuhause“.

8 Insidertipps von Lukas Imhof für Luzern

Fürsprecher:in aus Luzern

Meine Geheimtipps für Luzern

  • Food & Wine
    Sempach – Gutes und Genuss sind hier vereint.
  • Bar Das weisse Schaf
    Luzern – Gehoben, aber nicht abgehoben. Wer gerne Cocktails und zu elektronischen Tönen seine Sinne erfrischen mag, ist hier goldrichtig. Ist man später munter, geht’s die Treppe runter, ins Schwarze Schaf zum Tanzen.
  • Bar Karel Korner
    Luzern – Alternativ? Ich weiss nicht mal mehr, was alternativ ist. Es vermischt sich in dieser Stadt einfach so viel – wie beispielsweise die besten Organic Gin Tonics der Stadt, im Karel Korner.
  • Buvette Bar
    Luzern – Drei Schritte vom Luzerner Bahnhof steht ein blaues Häuschen auf einem Kiesplatz mit hübschen Tischen direkt am See. Die verkaufen da ein Bier, das mit der Zeit immer besser schmeckt. Nebenan kann man ein Bad nehmen, im See oder einfach nur an der Sonne.
  • Caramba Benefiz
    Küssnacht a.R. – Wenn es ein wahres Hilfswerk in der Zentralschweiz gibt, dann Caramba Benefiz. Es sind die flauschigen, peruanischen Strickmützen aus Alpakawolle, handverarbeitet von den lokalen Mamitas und stilvoll vermarktet in der Schweiz. Mit dem Verkauf unterstützt das Hilfswerk verschiedene Projekte in Peru wie z.B. den Auf- und Ausbau von Schulen, selbstverwaltete Volksküchen und die Vergabe von Mikrokrediten. Eine echte Herzensangelegenheit, die im Winter für warme Ohren sorgt.
  • Paraclub Beromünster
    Beromünster – Was wäre, wenn du in einem Flugzeug sitzt, gemütlich im Steigflug über die wunderschöne Zentralschweiz, und einer schubst dich auf 4000 Metern Höhe einfach raus? Passiert ist mir das letzten Samstag. Natürlich fix angeschnallt an einen professionellen Tandemmaster. Der freie Fall in eine scheinbare Modelleisenbahn-Landschaft zwischen Seen, Höfen und Alpen eröffnet im wahrsten Sinne neue Horizonte und ist jedem zu empfehlen, der zu viel in der Komfortzone rumsäuselt.
  • Schlossbistro
    Meggen – Mit dem Schiff direkt von Luzern erreichbar, thront das Schloss Meggerhorn über dem Vierwaldstättersee. Märchenhaft, weiss schimmernd und eingebettet in einen Rebberg. Das darunter liegende Schlossbistro, einst ein luxuriöses Gartenhäuschen, wurde im letzten Jahr umgebaut und ist definitiv einen Besuch wert. Optisch und kulinarisch ein Erlebnis.
  • Tüftelwerk
    Luzern – Mitten im konsumorientierten Luzern, wo viele Menschen am Samstag in ein blaugelbes Einkaufszentrum fahren, sich dasselbe Kallax wie die Odermatts holen und sich auf dem Weg zum Abholschalter noch einen Köttbullar gönnen, steht eine Werkstatt der besonderen Art. Ein Ort, wo man für zehn Franken pro Tag seine eigenen Träume verwirklichen kann. Oft fehlen Werkzeuge, Know-How und der Platz, um sich handwerklich auszutoben – nicht im Tüftelwerk. Denn da kann gesägt, geschweisst und genäht werden was das Zeug hält. Dies in lockerer Atmosphäre und mit Coachs, die einem fachlich zur Seite stehen, wenn mal was nicht geht. Perfekt für alle, die keine eigene Werkstatt haben – und nicht auf Billy und Ivar stehen.

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