Top-Arbeitgeber in der Region Bodensee-Oberschwaben – Vetter Pharma Ravensburg

So geht Arbeitgeber heute

Diesen Beitrag über einen der Top-Arbeitgeber in der Regione, möchten wir mit den Gedanken der Philosophen Axel Honneth und Immanuel Kant beginnen: „Im Mitmenschen respektieren wir nicht nur den Einzelnen, sondern die Idee eines respektvollen und wertschätzenden Umgangs miteinander.“

Wenn wir diesen Gedankengang auf eine Organisation anwenden, dann erkennen wir, dass die Formel „Gehalt statt Dankbarkeit und Wertschätzung“ in Zukunft nicht aufgehen wird. Die reine Interaktion zwischen Abteilungen und Kollegen kann nicht nur Mittel zum Zweck sein, um die gesteckten Ziele des Unternehmens zu erreichen oder eines gemeinsamen Interesses wegen. Wir müssen die Prozesse ganzheitlich verstehen und dem Einzelnen ein höchstmögliches Maß an Flexibilität, Anerkennung und Fairness entgegenbringen. Vetter hat verstanden, was es bedeutet, in der heutigen Zeit Arbeitgeber zu sein und jede und jeden Einzelnen dabei wertschätzend und individuell in der „Vetter-Familie“ aufzunehmen.

Das Familienunternehmen steht hinter seinen Mitarbeitenden – sei es bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bei Weiterbildungen oder auch bei der Suche nach einer Wohnung – die Mitarbeitenden sollen sich auf Dauer wohlfühlen. Attraktive Gehälter und zahlreiche Benefits bilden bei Vetter mittlerweile das Fundament, dazu gehören unter anderem finanzielle Vorteile, Schichtzulagen, eine betriebliche Altersvorsorge, Gesundheits- und Fitnessangebote sowie mindestens 30 Tage Urlaub, Zugang zu Ferienhäusern und vieles mehr. Als Arbeitgeber steht Vetter für die individuelle Förderung jedes Einzelnen und für ein vielfältiges Angebot, um eine positive Work-Life-Balance zu gestalten.

Dieses Fundament ist beeindruckend. Wir wollten jedoch noch tiefer in die Vetter-Welt eintauchen und sehen, welche Besonderheiten bei Vetter den Unterschied machen. Wie schafft es Vetter, neue Mitarbeitende in die Vetter-Familie aufzunehmen, sie von Anfang an auf allen Ebenen zu integrieren und ihnen wertschätzend und respektvoll entgegenzutreten?

LUST AUF GUT traf sich dafür zu einem Gespräch mit Jule Kessler, Senior Managerin Onboarding/Offboarding und Anke Herrig, Abteilungsleiterin Personalentwicklung. Beide erklären anhand des besonderen Onboarding- bzw. Offboarding-Prozesses, wie Vetter tickt und welch enorme Anstrengung, Professionalität und Menschlichkeit diesem Vorgehen zugrunde liegen.

Jule Kessler eröffnet die Runde. Sie interessiert sich schon lange für dieses Thema, hat sich im Rahmen ihres Masterstudiums vertiefend damit beschäftigt und steht mit Herz, Seele und voller Leidenschaft hinter On- bzw. Offboarding-Prozessen.

WIE KANN MAN SICH DAS ONBOARDING BEI VETTER VORSTELLEN?

Jule Kessler: „Onboarding bei Vetter ist mehr als ein ‚Willkommenheißen‘ am ersten Tag oder die fachliche Einarbeitung im Allgemeinen. Wir nehmen unsere Mitarbeitenden ganzheitlich ‚an Bord‘ und verstehen die Aufnahme, Integration und Einarbeitung in das Unternehmensumfeld mit all ihren Facetten als längerfristigen Prozess, der sich über das gesamte erste Beschäftigungsjahr erstreckt. Es geht darum, neue Mitarbeitende auf Augenhöhe zu begrüßen, sie fachlich und sozial zu integrieren sowie mit ihrem neuen Arbeitsumfeld und ihren Aufgaben vertraut zu machen.

Dabei betrachten wir das Ankommen im Unternehmen immer auch aus der Perspektive der Neuen und berücksichtigen ebenso kulturelle, gesellschaftliche und persönliche Prägungen. In dieser Phase geht es um die Erwartungen, die Vetter und jede und jeder Einzelne an die neue, anzutretende Stelle hat, die wir natürlich positiv bestätigen wollen.”

Jule Kessler spricht von einem Dreiklang, der für sie wichtig ist bei der Entwicklung und Umsetzung weiterer Onboarding-Maßnahmen. Er besteht aus organisationaler Integration (Ankommen im Unternehmen), fachlicher Einarbeitung (Ankommen in der eigenen Rolle) sowie sozialer Integration (Ankommen im Team).

„Für die fachliche Einarbeitung bietet Vetter tolle Trainings und praktische Schulungen, um sich sicher im pharmazeutischen Umfeld bewegen zu können.

„Beim Onboarding sind unsere Einarbeitungspaten wichtige Player – sie sorgen dafür, dass neue Kolleginnen und Kollegen bei der fachlichen Einarbeitung kompetent unterstützt und begleitet werden.“

Dem Fachbereich stehen IT-Tools samt Checklisten zur reibungslosen Vorbereitung des Eintritts sowie zur anschließenden Einarbeitung und Integration zur Verfügung. Darüber hinaus geben wir Impulse für Feedbackgespräche, Perspektivwechsel sowie Best Practices für gutes Onboarding an die Hand.”

Wir fragen Jule Kessler nach ihrer persönlichen Motivation für ihre Arbeit und sie erklärt uns, dass die Unternehmensführung die Notwendigkeit dieses Prozesses erkannt hat und dafür eine übergeordnete Stelle eingerichtet hat, die diese fachabteilungsübergreifende Arbeit professionell erledigen kann. Die oft kritische Phase, einen „ongeboardeten“ Mitarbeitenden in ein langfristiges Arbeitsverhältnis zu führen, wird dadurch entscheidend erleichtert. „Wir leben unser Leitbild und unsere Werte von Tag eins an“, so Jule Kessler.

Anke Herrig steigt nochmal tiefer ins Thema ein. Sie ist nun schon seit mehr als acht Jahren im Unternehmen. Sie hat als Abteilungsleiterin diesen Prozess mit ins Leben gerufen und mitgestaltet.

Anke Herrig: „Alles beginnt eigentlich schon einen Schritt davor, im sogenannten Preboarding-Prozess, der die kommenden Mitarbeitenden an die Hand nimmt und ihnen in der Phase, bis das eigentliche Arbeitsverhältnis beginnt, unterstützend zur Seite steht.

„Das eigentliche Onboarding der neuen Mitarbeitenden ist in viele wichtige Einzelschritte aufgeteilt und die Geschichte eines ganzheitlichen Teamprozesses.“

Wir sprechen von einer Reise, die in einzelne Etappen aufgeteilt wird. Die Grundlage für ein erfolgreiches Onboarding beginnt mit der Haltung und Einstellung eines Unternehmens und muss sich stimmig und konsistent anfühlen: Ergibt sich eine Kongruenz zwischen Employer Branding, Recruiting-Prozess und bestehender Aufgabe oder entsteht hier ein Widerspruch?

Im Zuge der Pandemie wurde auch eine digitale Lernplattform ins Leben gerufen, die neben der Präsenz und dem sozialen Lernen effektive digitale Unterstützung liefert. Hier werden z.B. in Form von vielen kurzen, interaktiven Videos die Besonderheiten bei Vetter, wie die Unternehmensstruktur, die Werte und vieles mehr, genau erklärt.

Diese Inhalte stehen natürlich allen Mitarbeitenden über das Onboarding hinaus jederzeit zur Verfügung.

Neben der digitalen Unterstützung stehen den Neuankömmlingen, wie bereits erwähnt, auch sogenannte Patinnen und Paten zur Seite, die den Eingliederungsprozess begleiten und immer ein offenes Ohr für die Anliegen haben. Die Führungskräfte der jeweiligen Abteilungen sind ebenfalls in den Prozess integriert und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Bei

Vetter wird alles vom Individuum aus geplant und interdisziplinär zwischen den Abteilungen gearbeitet.“

Jule Kessler: „Aber nicht nur das Onboarding hilft uns ständig, klüger und besser zu werden, auch der Offboarding-Prozess zeigt Potenziale auf, die entdeckt werden müssen. Durch die Gespräche, die wir mit ausscheidenden Mitarbeitenden führen, bekommen wir wichtiges Feedback, das uns wiederum dabei hilft, Dinge für den Onboarding-Prozess zu optimieren und für die Zukunft noch besser zu machen. Es schließt sich der Kreis und es gehört zur ganzheitlichen Gestaltung des Mitarbeitendenlebenszyklus bei Vetter dazu.“

Anke Herrig ergänzt abschließend: „Ganz ehrlich, es ist gar nicht so selten, dass ehemalige Mitarbeitende nach weiteren Erfahrungen in anderen Firmen wieder zu uns zurückkommen – und von uns natürlich mit offenen Armen empfangen werden.“

Aktuell gibt es bei Vetter zahlreiche Jobs in der pharmazeutischen Produktion, im Bereich Technik, in der Qualitätskontrolle, in der IT und in der Verwaltung. Gerade in der Produktion sind Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger herzlich willkommen.

Vetter

Schützenstraße 87
88212 Ravensburg
Telefon: +49 (751) 370 00

info@vetter-pharma.com
www.vetter-pharma.com

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Erschienen in LUST AUF GUT Magazin:

LUST AUF GUT Magazin Allgäu, Bodensee und Oberschwaben Nr. 241

Allgäu, Bodensee & Oberschwaben Nr. 241

LUST AUF GUT Magazin | Allgäu

Allgäu, Bodensee u. Oberschwaben Nr. 229

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